SCU will den ersten Heimsieg

04.11.2016 2. Bundesliga, Home

Volle Konzentration ist gegen Sorpesee beim SCU gefordert. Foto: Karsten Rump

Zum dritten Mal treten am Sonntag (16 Uhr) die Volleyballerinnen des SCU in der Vechtetalhalle an – und im Duell mit dem RC Sorpesee will das Team um Spielführerin Alicia Nelson endlich den ersten Heimsieg in dieser Spielzeit feiern. Die Emlichheimerinnen erwarten am Sonntag allerdings viel Gegenwehr. Denn es reicht ein Blick auf die Tabelle in der 2. Bundesliga zu ermessen, wie wichtig die Partie für die Gäste aus dem Sauerland ist. Die Mannschaft von Trainer Julian Schallow hat nach den ersten fünf Saisonspielen noch keinen Punkt auf dem Konto und auch erst einen Satz für sich entschieden. Die Gegnerinnen des RC-Teams hatten es dabei jedoch auch wirklich in sich. Mit den Mannschaften aus Oythe, Leverkusen, Köln, Gladbeck und Dingden traf Sorpesee genau auf die fünf Teams, die in der Zweitliga-Tabelle aktuell die ersten fünf Plätze belegen.

Die Emlichheimerinnen haben aus den ersten fünf Spielen sechs Punkte gesammelt und wollen alles daran setzen, die Bilanz weiter zu verbessern. Denn die Liga ist in dieser Saison noch stärker als zuvor erwartet. „Es war klar, dass die Topmannschaften stark sein werden. Aber auch die Mannschaften im Mittelfeld sind besser als in der vergangenen Saison“, lautet die Einschätzung von Michael Lehmann. Personell musste der SCU-Trainer am vergangenen Wochenende außerdem einen bitteren Rückschlag hinnehmen. Evann Slaughter verletzte sich bei der Niederlage gegen Skurios Volleys Borken am Sprunggelenk und wird dem Team in den kommenden Wochen fehlen. Die Alternativen im Mittelblock sind deshalb beschränkt. Slaughter wird der Mannschaft aber nicht nur als Schnellangreiferin und Blockspielerin fehlen, die US-Amerikanerin hat ihr Team in den ersten Saisonspielen mit ihrer positiven Art auch immer mitgerissen. So ist am Sonntag noch mehr Teamwork gefragt. Die Eindrücke, die Lehmann in dieser Woche im Training sammeln konnte, stimmen ihn optimistisch. „Es waren viele gute Aktionen dabei“, berichtet der SCU-Coach. Wichtig wird gegen Sorpesee vor allem sein, diese Leistungen auch konstant in der Liga abzurufen.

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