2. Bundesliga: SCU will Aufwärtstrend gegen Dingden fortsetzen

23.11.2019 2. Bundesliga, Home

Nach den ersten beiden Saisonsiegen in 2. Bundesliga wollen die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim am Sonnabend nachlegen. Um 19.30 Uhr sind die Niedergrafschafterinnen beim Tabellennachbarn SV Blau-Weiß Dingden zu Gast. Beide Teams haben in den ersten fünf Saisonspielen sieben Punkte auf der Habenseite verbuchen können. Während die Gastgeberinnen gegen VC Allbau Essen und BBSC Berlin zuletzt zweimal als Verliererinnen das Feld verlassen mussten, zeigt der Trend des SCU deutlich nach oben. „Wir haben gegen Köln und Bad Laer tolle Leistungen gezeigt. Aber jetzt ist es wichtig, dass wir die weiter bestätigen“, sagte Trainer Pascall Reiß, für den die heutige Partie in Hamminkeln kein Spiel wie jedes andere ist. Denn der SCU-Coach war bis zu seinem Wechsel zur Saison 2018/19 für den Ligakonkurrenten aus Dingden als Trainer verantwortlich. „Natürlich ist es für mich ein besonderes Spiel. Die meisten Spielerinnen des aktuellen Kaders habe ich schon trainiert und ich habe dort noch viele Freunde und Bekannte“, sagt der SCU-Coach, der sich deshalb besonders auf das Gastspiel freut.

Sportlich hat sein Team die Latte am vergangenen Wochenende beim klaren 3:0 gegen den Bezirksrivalen aus Bad Laer enorm hoch gelegt. „Da hat bei uns fast alles geklappt. Natürlich ist es unser Ziel auch gegen Dingden an dieses Niveau heranzukommen“, betont Reiß, der aber weiß, dass das Gastspiel am Niederrhein alles andere als ein Selbstläufer wird. Schließlich waren die Blau-Weißen schon zu Zeiten des heutigen SCU-Trainers als abwehrstarke „Gummiwand“ bekannt. Die DNA, gut in der Feld-Block-Abwehr zu stehen und keinen Ball verloren zu geben, zeichnet das Team von Trainer Martinus Wauterse auch heute noch aus.

Ein Wiedersehen gibt es am Sonnabend aber nicht nur für den Trainer, auch das Team um Spielerführerin Lona Volkers trifft auf eine alte Bekannte. Denn seit dieser Saison gehört mit Sarah Kuipers eine Emlichheimerin zum Dingdener Aufgebot. Nach ihrem Wechsel vom TV Gladbeck stieg die Zuspielerin, die sich beim SCU immer noch als Betreuerin bei Jugendmeisterschaften engagiert, wegen eines Auslandsaufenthalts in Südafrika später in die Saison ein. Mittlerweile hat Kuipers aber die ersten Zweitligapartien für ihren neuen Verein bestritten.

Auf Emlichheimer Seite steht dem Trainertrio mit Alicia Nelson und Mirko Reich der gleiche Kader wie gegen Bad Laer zur Verfügung. Malin Arens und Chaine Konjer sind parallel mit dem Oberligateam im Einsatz.

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