SCU bietet VfL Oythe gut Paroli

29.11.2015 2. Bundesliga, Home

Die SCU-Volleyballerinnen haben sich gegen den VfL Oythe gut aus der Affäre gezogen. Am Ende musste das Team von Trainer Michael Lehmann allerdings eine 1:3 (22:25, 25:18, 19:25, 22:25) gegen das favorisierte Team aus Vechta hinnehmen.

„Wir haben vor allem in den ersten beiden Sätzen stark gespielt“, freute sich der Emlichheimer Coach über die Leistung seines Teams. Ein Faktor dafür war eine stabile Annahme, an der auch die beiden Libera Anna Meyerink und Rückkehrerin Dina Kwade wichtigen Anteil hatten. Außerdem spielten die Emlichheimerinnen vor rund 500 Zuschauern in der Vechtetalhalle beherzt auf. Der Mut wurde auch bei den Aufschlägen deutlich. Mit viel Druck von der Aufschlaglinie schafften es die Emlichheimerinnen das ein oder andere Mal, die Annahme des VfL zum Wackeln zu bringen.

Mit ein wenig mehr Cleverness in den entscheidenden Phasen des Satzes hätten die Gastgeberinnen am Sonntagnachmittag auch etwas Zählbares mitnehmen können. Ein Punkt war auf jeden Fall im Bereich des Machbaren. Denn das SCU-Team bestimmte im ersten Durchgang über weite Strecken das Geschehen und spielte sich eine Führung heraus. Als Trainerin Danuta Brinkmann bei der Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte den ersten Wechsel vornahm, lag der SCU mit 16:12 in Front. Den Vorsprung konnten die Emlichheimerinnen allerdings nicht ins Ziel bringen. „Oythe hat dann auf der Zielgeraden des ersten Satzes seine Erfahrung gut ausgespielt“, stellte Lehmann fest.

Davon ließ sich das junge SCU-Team aber nicht entmutigen. Auch in den zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen mit viel Schwung, erspielten sich einen Vorsprung und brachten diesen auch ins Ziel. Durch ein deutliches 25:18 glich das Team nach Sätzen aus.

Im dritten Satz setzte sich die große Qualität auf Oyther Seite allerdings immer mehr durch. Allen voran die ehemalige Emlichheimerin Zuzana Buchlova, die Lehmann nach der Partie zur MVP wählte, spielte fast fehlerfrei und machte wichtige Punkte. Auf Emlichheimer Seite verdiente sich Alicia Nelson im Diagonalangriff die Auszeichnung als wertvollste Spielerin. Nach dem Gewinn des dritten Satzes setzten sich die Gäste auch im vierten Spielabschnitt entscheidend ab. Dass der SCU bis zum Schluss viel Kampfgeist an den Tag legte, zeigte sich aber in der Endphase. Nach dem 20:24-Rückstand kamen die Emlichheimerinnen durch zwei spektakuläre Punktgewinne noch einmal auf 22:24 heran. Für mehr reichte es allerdings nicht.

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