SCU reist mit Fans und ohne Druck nach Sorpesee

14.04.2017 2. Bundesliga, Home

HIS SCU - Stralsund 11 kl

Der SCU kann sich morgen Nachmittag entspannt auf den Weg zum Zweitliga-Duell beim RC Sorpesee (19 Uhr) machen. Denn am vergangenen Wochenende hat sich die Mannschaft von Trainer Michael Lehmann endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Dafür war ausgerechnet eine Niederlage der RC-Volleyballerinnen verantwortlich. Nach dem 1:3 bei den Stralsunder Wildcats können die Sauerländerinnen den SCU in der Tabelle nicht mehr überflügeln. Dem USC Münster II waren die Emlichheimerinnen in der Tabelle bereits zuvor uneinholbar enteilt. Michael Lehmann fordert von seiner Mannschaft im vorletzten Saisonspiel dennoch volle Konzentration. „Wir wollen die Saison so beenden, als ob wir noch im direkten Abstiegskampf stecken“, sagt der SCU-Coach, der betont: „Es gibt kein gutes Bild ab, wenn man am Ende der Saison nicht mehr alles gibt und die Tabelle dadurch verfälscht wird.“ Schließlich sind die Gastgeberinnen als Tabellenvorletzter noch mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt.

Für eine couragierte Leistung gibt es auf SCU-Seite aber noch weitere Gründe. So wird das Team sich im großen Bus mit zahlreichen Anhängern auf den Weg nach Sorpesee machen. „Den wollen wir natürlich auch ein gutes Spiel bieten“, sagt Lehmann, der sich nach der fünfwöchigen Spielpause in der 2. Liga auf einen hoch motivierten Gegner einstellt. Lehmann hielt in den vergangenen Wochen im Training die Intensität ebenfalls hoch. Zum einen fehlte zu dem Zeitpunkt zum endgültigen Klassenerhalt noch ein Zähler fehlte, zum anderen stehen vielen Spielerinnen der ersten Mannschaft noch die deutschen Meisterschaften in der U 18 und U 20 bevor. Das sind zwei Ereignisse, bei denen auch Pia Timmer gerne auf dem Feld stehen würde. Verletzungsbedingt hatte die Angreiferin bereits die U 18-Europameisterschaft verpasst, bei der ihre Mannschaftskameradinnen am am vergangenen Wochenende mit dem fünften Platz das angestrebte Ticket für die Jugendweltmeisterschaft in Argentinien lösten. „Man merkt, dass Pia nach ihren Verletzungspausen endlich wieder spielen möchte“, sagt Lehmann. Aktuell kommt ein Einsatz allerdings noch zu früh. Besser sieht es dagegen bei Anna Meyerink aus. Die Libera hatte sich während der Ligapause im Training eine Bänderverletzung zugezogen. In dieser Woche machte sie im Training aber schon wieder Fortschritte. „Bei der Verletzung ist es ein Vorteil, dass Anna als Libera nicht springen muss“, sagt der SCU-Coach.

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