SCU knöpft dem Tabellenzweiten einen Punkt ab

24.03.2019 2. Bundesliga, Home

Der SCU hat sich mit dem TSV Bayer 04 Leverkusen ein packendes Duell geliefert, das erneut im Tiebreak entschieden wurde. Nachdem im Hinspiel die Emlichheimerinnen mit 16:14 im Entscheidungssatz die Nase vorn gehabt hatten, drehten die Gäste aus dem Rheinland den Spieß diesmal um – und das ebenso knapp. 13:15 hieß es im Tiebreak am Ende aus Emlichheimer Sicht. Mit dem 16:25, 25:16, 21:25, 25:22 und 13:15 knöpfte die Mannschaft von Trainer Pascall Reiß dem Tabellenzweiten einen Zähler ab. Die MVP-Medaille auf Emlichheimer Seite verdiente sich dabei Lona Volkers, bei den Gästen wurde Julia Lambertz ausgezeichnet.

Die Partie in der Vechtetalhalle war einmal mehr eine echte Achterbahnfahrt. Zu Beginn erwischten die Gastgeberinnen zwar den besseren Start und gingen mit 4:1 in Front, danach übernahmen aber die Gäste das Kommando. Auch mit zahlreichen Wechseln konnte Pascall Reiß das Ruder nicht herumreißen. Das gelang dann im zweiten Satz. Diesmal marschierten die Emlichheimerinnen. Eine Aufschlagserie von Pia Timmer brachte ihr Team entscheidend mit 22:14 in Front. In den nächsten beiden Sätzen spiegelte sich dann jeweils das Geschehen. Im dritten Satz dominierten die Leverkusenerinnen, im vierten Spielabschnitt war der SCU wieder an der Reihe. Die Gastgeberinnen setzten sich schnell mit 9:3 ab und verteidigten den Vorsprung anschließend souverän.

Das Bild änderte sich auch Tiebreak nicht. Auch da lieferten sich die beiden Teams einen spannenden Schlagabtausch. „Wir haben mutig gespielt“, freute sich Pascall Reiß über den guten Auftritt seiner Mannschaft. Das SCU-Team ging schnell mit 4:1 in Front. In einer Auszeit fand Gäste-Coach Zhong Yu Zhou dann allerdings die richtigen Worte. Leverkusen kam wieder heran und erspielte sich beim 14:12 zwei Matchbälle. Den ersten konnten die Emlichheimerinnen noch abwehren, mit ihrer zweiten Möglichkeit waren die Gäste aber erfolgreich. „Es haben Nuancen den Ausschlag gegeben“, stellte auch Bayer-Spielführerin Anna Hoja fest – und verdeutlichte damit noch einmal, wie eng es zwischen den beiden Teams zugeht.

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