SCU ist an der Ostsee doppelt gefordert

27.10.2017 2. Bundesliga, Home

HIS SCU Team

Ein intensives Volleyball-Wochenende steht dem SCU in der 2. Bundesliga bevor. Am frühen Samstagmorgen machen sich die Emlichheimerinnen bereits auf den Weg in Richtung Ostsee. Dort steht am Nachmittag (17 Uhr) die Partie mit den Stralsunder Wildcats auf dem Programm. Keine 24 Stunden später geht es dann nahtlos mit dem Duell beim VC Olympia Schwerin (14.30 Uhr) weiter. „Ich hoffe, dass wir mit möglichst vielen Punkten nach Hause kommen werden“, sagt Michael Lehmann. Die Aufgaben haben es jedoch in sich. In Stralsund treffen die Emlichheimerinnen auf den aktuellen Tabellenführer der 2. Bundesliga, der eine Bilanz von 13 Punkten aus den ersten sechs Spielen aufweist. Allerdings auch mehr Spiele ausgetragen hat als die Konkurrenz. Aber auch unabhängig von dieser Tatsache haben sich die Stralsunderinnen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert und gehören längst zu den Topteams der Liga. Im vergangenen Jahr zeigten die Emlichheimerinnen gegen das aufstrebende Team von der Ostsee starke Leistungen und konnten mit einem 3:1-Sieg in Stralsund und einem 3:0-Erfolg in der Vechtetalhalle zwei echte Coups landen und wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln. „Fairerweise muss man aber sagen, dass Stralsund in den Partien nicht komplett war“, sagt der SCU-Trainer.

Beim SCU-Team wird an diesem Wochenende viel davon abhängen, wie die Mannschaft mit ihren Kräften haushalten kann. Denn mit den Talenten vom VCO Schwerin steht am Sonntag direkt das nächste Spiel auf dem Programm. Als Bundesstützpunkt hat der VCO den Vorteil, dass er nicht absteigen kann. „Die Mannschaft kann deshalb immer ohne Druck aufspielen“, sagt der SCU-Coach, der vor seinem Wechsel nach Emlichheim selbst für die Talentförderung in Schwerin verantwortlich war. Die Punkte aus den Partien zählen aber genauso wie alle anderen auch. Beim SCU hat sich in dieser Trainingswoche die Belastung aus dem hart umkämpften Tiebreak-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen bemerkbar gemacht. „So ein intensives Spiel geht natürlich nicht spurlos vorüber“, sagt Michael Lehmann, der aber auch betont: „Die Stimmung im Training war nach dem Spiel super.“

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