SCU II trifft auf starke Bremerinnen

Vor dem Gastspiel der zweiten Mannschaft des SCU am Sonntag (16 Uhr) beim TV Eiche Horn blickt Claudia Volkers zwei Wochen zurück. „Die Situation ist die gleiche wie vor dem Auswärtsspiel gegen Sorpesee. Wir haben nichts zu verlieren“, sagt die SCU-Trainerin, die mit ihrer Mannschaft auch leistungsmäßig an das letzte Auswärtsspiel anknüpfen möchte. Denn in Sundern nahmen die Emlichheimerinnen mit einem 3:0-Sieg alle drei Punkte mit auf die Heimreise. Zwischen dem RC Sorpesee und dem TV Eiche Horn gibt es weitere Parallelen. Beide Teams verfügen über Erfahrung in der 2. Bundesliga. Die liegt in Bremen allerdings zwei Jahre länger zurück. In der Saison 2015/16 spielte der TV Eiche Horn zum bislang letzten Mal in der zweithöchsten Spielklasse. Der Verantwortliche war damals wie heute Trainer Gert Stürmer. In der Dritten Liga ist Stürmer mit seinem Team derzeit die Mannschaft der Stunde. Die Bremerinnen sind im Jahr 2018 noch unbesiegt und fuhren dabei in fünf Spielen die maximale Ausbeute von 15 Punkten ein. Damit hat sich das Team in der Tabelle auf den dritten Platz nach vorne gearbeitet und hat auch den Aufstieg wieder im Visier. So gehört der morgige Gastgeber auch zu den Mannschaften, die in der Vorlizenzierung für die kommende Saison einen Antrag für die 2. Bundesliga eingereicht haben.

Trotz der starken Bilanz sieht Claudia Volkers ihr Team aber nicht chancenlos. Dafür müssen die Emlichheimerinnen allerdings eine andere Leistung abrufen als am vergangenen Wochenende, als gegen den ASV Senden eine 2:3-Heimniederlage zu Buche stand. „Wir müssen vor allem in der Annahme wieder stabiler sein. Denn nur dann können wir auch druckvoll angreifen“, sagt Volkers, die deshalb froh ist, dass Loreen Huy wieder zur Verfügung steht. In den Wochen zuvor bildete Huy zusammen mit Jessica Majert ein Libera-Duo. Diesmal steht hinter Majert krankheitsbedingt allerdings noch ein Fragezeichen. Volkers hofft, dass sie in Bremen aber wieder auf das Wechselspiel in der Annahme setzen kann: „Das verleiht uns Stabilität.“

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