SCU II bleibt ungeschlagen – Spitzenspiel gegen Wietmarschen

thori-kwastEin Wechselbad der Gefühle hat am Sonnabend die zweite Mannschaft des SC Union Emlichheim beim 3:2 (25:12, 25:8, 22:25, 23:25, 15:11)-Erfolg in der Volleyball-Regionalliga beim VfL Oythe II erlebt. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen überragend gespielt. Aber vielleicht waren die Satzgewinnen zu einfach“, sagte Trainer Claudia Volkers angesichts der Tatsache, dass ihr Team die Gastgeberinnen in Oythe beim 25:12 und 25:8 nach Belieben dominierte. Der noch ungeschlagene Tabellenführer aus der Niedergrafschaft legte in Oythe auch direkt los wie die Feuerwehr. Zuspielerin Thori Kwast sorgte mit einer Serie an starken Aufschlägen für eine schnelle 11:0-Führung. Auch in der Folgezeit setzte sich das druckvolle und variable Spiel des SCU problemlos durch. Ab dem dritten Satz steigerten sich die Gastgeberinnen aber und zeigten fortan viel Gegenwehr. „Oythe hat angefangen zu kämpfen und auch im Aufschlag viel mehr Druck gemacht. Davon haben wir uns ein wenig einschüchtern lassen“, berichtete Volkers. So ging der dritte Satz mit 25:22 an die VfL-Reserve und auch im vierten Durchgang erspielte sich das Team zunächst einen größeren Vorsprung. Ab Mitte des Satzes fanden die Emlichheimerinnen aber wieder besser ins Spiel und verkürzten den Abstand Stück für Stück. Beim 23:23 waren beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. „Wir haben es dann aber nicht geschafft, den Sack zuzumachen“, sagte die SCU-Trainerin. Das änderte sich im Entscheidungssatz. Nachdem der Tiebreak bis zum 9:9-Zwischenstand ausgeglichen verlaufen war, übernahm der SCU in der Schlussphase die Initiative und fuhr mit einem 15:11 den siebten Sieg im siebten Spiel ein. Wenn auch zum ersten Mal mit nur zwei Punkten auf der Habenseite. Volkers konnte dem Spielverlauf aber auch etwas Positives abgewinnen: „Es war entscheidend, dass wir das Spiel am Ende wieder in den Griff bekommen haben. Außerdem ist es eine wichtige Erfahrung zu sehen, wie schnell Spiele kippen können. Das war Volleyball pur.“ – Foto Gerold Meppelink

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