McKenzie Kramer verstärkt den SCU

11.06.2020 2. Bundesliga, Home

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McKenzie Kramer greift in der nächsten Saison für den SCU an

Das SCU-Team für die kommende Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga nimmt weitere Gestalt an. Mit McKenzie Kramer ist auch der Mittelblock wieder komplett. Die 22-jährige US-Amerikanerin wird zusammen mit Laura Broekstra und Marie Maathuis das Trio im Emlichheimer Schnellangriff bilden. Damit wird die Lücke geschlossen, die durch den Abgang von Emelie Siegner entstanden ist, die in dieser Saison in Sachen Volleyball kürzer tritt. „Im Mittelblock sind wir jetzt sehr gut aufgestellt“, betont Trainer Pascall Reiß. Nachdem dessen Team bislang ausschließlich aus Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs und der Region besteht, wird McKenzie Kramer die erste ausländische Spielerin im aktuellen 12-Kader sein. Die 1,85 Meter groß gewachsene Amerikanerin hat zuletzt für die California State University in Fresno gespielt, an der sie auch ihren Bachelor als Verwaltungsangestellte machte. Ihr Fachgebiet will sie auch von Emlichheim aus per Fernstudium vertiefen. Der Fokus liegt aber auf dem Volleyball. Pascall Reiß hat sich vor der Verpflichtungf intensiv über den Neuzugang informiert. „Sie hat in allen Spielelementen einen guten Eindruck gemacht“, berichtet der SCU-Coach, der auch von den menschlichen Qualitäten überzeugt ist: „McKenzie wird gut in unsere Mannschaft passen.“ Auch Co-Trainerin Alicia Vennegeerts hat bereits längere Telefonate geführt, um sie besser kennenzulernen. „Sie verkörpert etwas, was unserer Mannschaft in der letzten Saison zum Teil gefehlt hat“, betont Wilko Vennegeerts, der darauf setzt, dass das US-Girl schnell in eine Führungsrolle hineinwächst.

Der reiselustige Neuzugang im SCU-Trikot freut sich auf die Herausforderung. „Es war schon immer ein Traum von mir, im Ausland zu spielen. Ich liebe Volleyball und Sport überhaupt“, erzählt McKenzie Kramer, die mit ihren 22 Jahren nicht nur in allen 50 Bundesstaaten in ihrer US-Heimat war, sondern auch schon 22 Länder bereist hat. „Ich bin sehr dankbar, dass mir der SCU die Gelegenheit gibt, meine Volleyballkarriere fortzusetzen“, betont sie.

Nicht ausgeschlossen ist, dass noch eine weitere Spielerin im Außen- und Diagonalangriff zum Team dazustößt. Dabei wollen die Verantwortlichen aber nichts überstürzen. „Wir sind dort schon gut aufgestellt“, sagt Pascall Reiß. Deshalb gibt es für die potenzielle Nummer 13 im Kader ein klares Anforderungsprofil: „Es muss eine Spielerin sein, die uns auf jeden Fall weiterbringt. Und der Transfer muss finanziell und von der Persönlichkeit passen.“ Darüber hinaus geht der SCU auch den erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre weiter: Talentierte Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs sollen mit Förderverträgen ausgestattet behutsam an höhere Aufgaben herangeführt werden.

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