Laura Broekstra kehrt zum SCU zurück

26.05.2017 2. Bundesliga, Home

Laura Broekstra (Nr. 8) blockt in der nächsten Saison zusammen mit Alicia Nelson  wieder für den SCU.

Das Team des SCU für die kommende Zweitliga-Saison nimmt immer mehr Gestalt an. Mit Laura Broekstra steht auch der erste „Neuzugang“ fest. Die Mittelblockerin ist aber selbstverständlich kein neues Gesicht im Emlichheimer Volleyball. Laura Broekstra kehrt nach einem Auslandsjahr aus den USA zum SCU zurück und wird dort zusammen mit Leandra Schoemaker und Evann Slaugther den Mittelblock bilden. Denn auch Evann Slaugther hat zugesagt, in der kommenden Spielzeit wieder für den SCU auf Punktejagd zu gehen. Die US-Amerikanerin weilt aktuell zwar in ihrer Heimat, wird nach der Sommerpause aber wieder zum Emlichheimer Team stoßen. Damit ist der SCU-Kader in der Mitte wieder komplett. Denn Ina Gosen geht den anderen Weg und wird in der kommenden Spielzeit in den USA studieren und Volleyball spielen. „Die eine kommt aus den USA zurück, die andere geht dorthin“, beschreibt Trainer Michael Lehmann die Wechsel im Aufgebot. Vor Jahresfrist hatte Ina Gosen die Lücke geschlossen, die das Auslandsjahr von Laura Broekstra gerissen hatte. Michael Lehmann freut sich auf eine athletische Spielerin, die ihren Leistungszenit noch nicht erreicht hat. „Bevor Laura im letzten Jahr gegangen ist, hatte sie sich zu einer der besten Zweitliga-Spielerinnen auf ihrer Position entwickelt“, sagt der Emlichheimer Trainer, der nach dem Sommer daran arbeiten möchte, dass sie wieder an dieses Niveau anknüpft. Denn Volleyball stand in den USA nicht ganz oben auf Laura Broekstras Prioritätenliste.

Eine gute Entwicklung hat auch Evann Slaugther in ihrem ersten Jahr in Emlichheim gemacht. Die Amerikanerin entwickelte sich nicht nur auf dem Feld zu einer Stütze, sondern war als Teamplayerin auch abseits des Feldes ein wichtiger Faktor. Ein Attribut, das Michael Lehmann im Übrigen auch an Laura Broekstra schätzt. In Sachen Leistungskonstanz sieht der Coach bei Evann Slaugther allerdings noch Luft nach oben.

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Mit den beiden Zusagen ist der Emlichheimer Kader bereits auf den meisten Positionen besetzt. Denn nicht nur Spielführerin Alicia Nelson, für die Emlichheim mittlerweile die neue Heimat geworden ist, bleibt weiter an Bord. Auch die jungen Spielerinnen, die in der abgelaufenen Saison zum Teil schon viel Verantwortung übernommen haben, werden in der kommenden Spielzeit weiter für den SCU auflaufen. Bedarf besteht noch im Zuspiel und auf der Außenposition. In der Schaltzentrale gilt es, den Abgang von Jolanta Kelner aufzufangen. Eine Zuspielerin wird Zoe Konjer sein, ein Fragezeichen steht aus Studiengründen dagegen noch hinter Sarah Kuipers, die in diesem Jahr ihr Abitur macht. Die jungen Zuspielerinnen sollen sich auf jeden Fall weiterentwickeln. Michael Lehmann weiß aber auch, dass eine Jolanta Kelner nicht auf Anhieb zu ersetzen ist. „Es wäre vermessen von Sarah und Zoe zu erwarten, dass sie schon so weit sind wie ein langjähriger Profi“, sagt Lehmann. Auf der Außenposition hat der SCU mit Pia Timmer und Lona Volkers zwei hochveranlagte Spielerinnen, die in der vergangenen Saison schon zu den Leistungsträgerinnen zählten. „Aber mit zwei Außenangreiferinnen kommt man nicht durch eine Saison“, begründet der SCU-Coach die Suche nach einer weiteren Außenangreiferin. Über die Diagonalposition werden Alicia Nelson und Lisanne Masselink das Gespann bilden, den Liberoposten teilen sich Anna Meyerink und Jana Oudehinkel. Mit Recbecca Harms-Ensink soll außerdem ein weiteres junges Talent die Gelegenheit bekommen, in die 2. Bundesliga hineinzuschnuppern. Die Außen- und Schnellangreiferin wird in der vierten Mannschaft spielen, aber zusätzlich auch im Zweitligateam trainieren.

Es ist gut, dass unser Kader zum größten Teil zusammenbleibt. So kann sich das Team weiter entwickeln“, sagt Lehmann, für den der gute Zusammenhalt in der vergangenen Saison ein wichtiger Faktor für den erfolgreichen Klassenerhalt in der starken 2. Liga war.

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