Inga Stegemeyer kehrt in die 2. Bundesliga zurück

06.07.2017 2. Bundesliga, Home

Inga Stegemeyer 02

Der SCU ist bei der Suche nach einer neuen Zuspielerin für die erste Mannschaft in den eigenen Reihen fündig geworden. Mit Inga Stegemeyer wird in der kommenden Saison eines der bekanntesten Gesichter des Emlichheimer Volleyballs ihr Comeback in der 2. Bundesliga geben. Zusammen mit Zoe Konjer und Sarah Kuipers, deren Verbleib aus Studiengründen allerdings noch nicht endgültig fest steht, wird Stegemeyer in der Emlichheimer Schaltzentrale die Nachfolge von Jolanta Kelner antreten. „Wir freuen uns sehr, dass Inga uns ihre Zusage gegeben hat. Für uns ist das eine Idealkonstellation“, sagt Manager Heino Konjer mit Blick auf die Tatsache, dass den beiden jungen, aufstrebenden Zuspielerinnen wieder eine erfahrene Spielerin zur Seite steht. Zumal alle drei aus Emlichheim stammen. Auch Trainer Michael Lehmann freut sich, dass Stegemeyer noch einmal in der 2. Bundesliga angreifen möchte. „Inga passt charakterlich sehr gut in die Mannschaft und wird die jungen Spielerinnen gut unterstützen“, sagt der SCU-Coach.

Ihre Karriere im Leistungsbereich hatte die Grundschullehrerin bereits vor einigen Jahren beendet. Die SCU-Verantwortlichen klopften in der Zwischenzeit zwar mehrfach an, um Stegemeyer wieder für das Zweitligateam zu gewinnen, allerdings immer ohne Erfolg. „Ich hatte mit Volleyball auf dem Niveau eigentlich abgeschlossen. Aber jetzt sagt mein Bauchgefühl etwas anderes. Ich freue mich auf die Aufgabe“, betont Stegemeyer. Nah dran am Volleyball und am SCU war sie aber immer. Wenn es in den letzten Jahren in der Volleyball-Abteilung einen Engpass gab, war Stegemeyer zur Stelle und half in der Regionalliga oder der Relegation aus. Sportlich war sie die ganze Zeit aktiv. Auch die gute Technik wird der Emlichheimerin bei ihrer Rückkehr helfen. „An der Schnelligkeit muss ich aber wieder arbeiten“, sagt Stegemeyer lachend. Lehmann hat in der Hinsicht keine Zweifel. „Sie wird es auch in der 2. Liga leistungsmäßig wieder packen“, lautet die Überzeugung des SCU-Trainers.

Nachdem der Abgang von Kelner, die über mehrere Jahre der Kopf des SCU-Spiels gewesen war, fest stand, befassten sich die Emlichheimer Verantwortlichen früh mit der Personalie. Nach intensiven Gesprächen gab die ehemalige Junioren-Nationalspielerin in dieser Woche ihre Zusage für die kommende Spielzeit. Die Rückkehr von Stegemeyer wurde auch innerhalb des Teams äußerst positiv aufgenommen. „Ich habe noch nie so viele positive Reaktionen auf eine Nachricht bekommen“, berichtete Konjer, nachdem er die Info im internen Chat des Zweitligateams verbreitet hatte.

Wieder einsteigen wird Stegemeyer Anfang August, wenn Lehmann sein Team nach der Sommerpause zur ersten Trainingseinheit bittet. Eine umfassende Regeneration nach einer Saison ist für den Trainer ein entscheidender Faktor. „Es ist wichtig, dass die Spielerinnen sich über einen längeren Zeitraum erholen können und mal nicht an Volleyball denken“, sagt Lehmann, der nach der Zusage von Stegemeyer noch einen offenen Posten im Kader hat: Auf der Außenposition suchen die Emlichheimerinnen noch Verstärkung.

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