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26.08.2010: SC Union feilt an der Abstimmung
Neu formierter Kader des Volleyball-Zweitligisten nutzt Zeit zum Einspielen Nach den Testspielen in der Vechtetalhalle steht am kommenden Wochenende ein Turnier beim TSV Rudow Berlin auf dem Programm. Ein Erstligist und elf Zweitligisten sind dort am Start. Dass die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim die kommende Zweitliga-Saison mit neuem Aufgebot angehen, machte sich beim ersten Vorbereitungsturnier auch akkustisch bemerkbar. „Let’s go“, schallte es am Sonntag nach den Auszeiten des SCU durch die Vechtetalhalle. Aber nicht nur die Anfeuerungsrufe sind in Emlichheim international. Auch bei der Kommunikation auf und neben dem Feld ist neben Mimik und Gestik die englische Sprache gefordert. Schließlich sind die beiden Neuverpflichtungen aus Großbritanien, Jennifer Taylor und Jennifer Thom, erst am vergangenen Donnerstag in der Niedergrafschaft eingetroffen. Nur drei Tage später fügten sich die beiden britischen Nationalspielerinnen bei den ersten Testspielen aber schon gut ins SCU-Ensemble ein. „Natürlich müssen wir noch an der Abstimmung arbeiten. Aber die ersten Eindrücke waren positiv“, sagte Danuta Brinkmann. Integrieren muss die SCU-Trainerin aber nicht nur die beiden Außenangreiferinnen. Auch die Slowakin Barbora Forgachova und die Niederländerinnen Melissa Maat, Leone Wiersma und Anouk Haan sind neu im Emlichheimer Zweitliga-Aufgebot. So nutzten die beiden etablierten Zuspielerinnen Inga Stegemeyer und Vanessa Hansmann in den Vergleichen mit den vier holländischen Turniergegnern jede Möglichkeit, um Spielzüge oder Laufwege abzustimmen. Viel Arbeit wartet auch in allen anderen Spielelementen. Am augenscheinlichsten wurde das am Sonntag in der Annahme. Dort probierte Brinkmann um die junge Libera Anouk Haan, die bislang in der dritten SCU-Mannschaft in der Oberliga aktiv war, immer wieder neue Annahmeformationen aus. Ein Auf und Ab in den Leistungen konnte da bei den ersten Tests nicht überraschen. Eingespielter präsentierte sich dagegen wie zu erwarten der Ligakonkurrent VfL Oythe. Das Team von Trainerin Ursel Bremekamp, in dem mit Jurina Reinink, Judith Meyer, Christin Müller, Jasmin Sackbrook, Isabell Brookmann und Nicole Sackbrook sechs Spielerinnen aus der Grafschaft Bentheim stehen, blieb wie der holländische Vertreter DOK Dwingeloo ungeschlagen. Am Wochenende hat der SC Union die Möglichkeit, Abstimmung und Spielsystem gegen starke nationale Konkurrenz weiterzuentwickeln. Beim Turnier des TSV Rudow Berlin treten insgesamt elf Teams aus den Nord- und Südstaffeln der 2. Bundesliga an. Die Emlichheimerinnen bekommen es in ihrer Vorrundengruppe mit dem Ligakonkurrenten 1. VC Stralsund und dem Süd-Zweitligisten VC Olympia Dresden zu tun. Darüberhinaus gibt es in Berlin aber auch eine Familienzusammenführung. Beim einzigen Turnierteilnehmer aus der 1. Bundesliga, dem SVW Volley Team aus Erfurt, greift seit dieser Saison Annika Brinkmann an.
20.08.2010: Taylor und Thom sind im Training
SCU-Trainerin Brinkmann hat Team komplett – Turnier am Sonntag Die beiden Zugänge aus England trainierten gestern erstmals mit dem Emlichheimer Volleyball-Zweitligisten. Mit dem VfL Oythe und dem SV Bad Laer treten am Sonntag auch zwei Zweitliga-Konkurrenten zum „deutsch-niederländischen Länderkampf“ an. Bis zum Saisonstart der 2. Volleyball-Bundesliga sind es noch drei Wochen. Die heiße Phase der Vorbereitung läutet der SC Union Emlichheim in dieser Woche ein. Seit gestern hat Trainerin Danuta Brinkmann ihren Kader komplett beisammen. Als letzte stießen die beiden britischen Nationalspielerinnen Jennifer Taylor und Jennifer Thom zum Team. Die beiden Außenangreiferinnen, die beim SC Union in Absprache mit dem britischen Verband Erfahrung für die Olympischen Spiele in London im Jahr 2012 sammeln sollen, hatten von Brinkmann noch Extraurlaub erhalten, weil sie bis Ende Juli mit dem Nationalteam unterwegs waren. Am kommenden Wochenende präsentiert sich das komplett neu formierte SCU-Team zum ersten Mal dem heimischem Publikum in der Vechtetalhalle. Dort haben die Spielerinnen nach den ersten Trainingseinheiten auch die Möglichkeit, sich in Wettkampfform kennenzulernen: Der Zweitligist richtet am Sonntag ab 10 Uhr ein gutklassig besetztes Vorbereitungsturnier aus. Mit dem Vizemeister VfL Oythe und dem Aufsteiger SV Bad Laer werden dann auch zwei Konkurrenten aus der 2. Bundesliga ihre Visitenkarte in Emlichheim abgeben. Darüber hinaus haben vier spielstarke Mannschaften aus den Niederlanden ihr Kommen zugesagt. Die drei deutschen Zweitligisten werden es am Sonntag mit TFM/DOK Dwingelo, Dynamo Apeldoorn, KC/Alterno Apeldoorn II und Set Up’65 Ootmarsum zu tun bekommen. So haben neben Brinkmann auch Oythes Trainerin Ursula Bremekamp und Bad Laers Coach Thomas Wilkens die Möglichkeit, ihre Klassenkonkurrenten unter die Lupe zu nehmen. Ein direktes Aufeinandertreffen der deutschen Teams sieht der Turniermodus aber nicht vor. Fast für die Hälfte des Kaders des VfL Oythe ist das Vorbereitungsturnier in Emlichheim ein Abstecher in die Grafschafter Heimat. Zu den gebürtigen Nordhornerinnen Judith Meyer, Christin Müller und Jasmin Sackbrook, die bereits in der vergangenen Saison für den VfL in der 2. Liga aufschlugen, gesellen sich zur kommenden Spielzeit mit Jasmins jüngerer Schwester Nicole Sackbrook und Isabell Brookmann noch zwei Neuverpflichtungen vom TV Nordhorn hinzu. Für Judith Meyer und Christin Müller ist es sogar eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte, waren beide doch mehrere Jahre für den SC Union in der Niedergrafschaft aktiv. Das Emlichheimer Trikot hat vor zwei Jahren auch Madelon Henssen als Libera getragen. Die Niederländerin hat sich nach einem Jahr in Utrecht jetzt dem holländischen Zweitligisten SV Dynamo Apeldoorn angeschlossen und misst sich am Sonntag mit ihrem ehemaligen Team. Zumindest auf dem Feld wird Henssen allerdings nur auf wenige bekannte Gesichter treffen. Denn das Aufgebot der Emlichheimerinnen hat sich stark gewandelt. Mit Inga Stegemeyer, Vanessa Hansmann, Ronja de Boer, Linda Büsscher und Co-Trainerin Ramona Meier, die im Anschluss an ihre Schwangerschaft auch eine Rückkehr aufs Feld im Auge hat, stehen nur fünf Spielerinnen aus der vergangenen Saison im Zweitliga-Aufgebot. Umso anspruchsvoller ist die Aufgabe für Brinkmann, aus dem Mix aus verbliebenen und neuen Spielerinnen eine schlagkräftige Einheit zu formen. Erste Erkenntnisse möchte sie am Sonntag beim „deutsch-niederländischen Länderkampf“ vor heimischer Kulisse sammeln.
Quelle: Hinnerk Schröer -
20.08.2010: Erneuter Umbruch beim SC Union II
Emlichheimer Regionalligist geht Vorbereitung in neuer Formation an
So viel Zeit für die Vorbereitung auf die neue Regionalliga-Spielzeit hatte die zweite Mannschaft des SC Union Emlichheim noch nie. Weil die ersten beiden Partien verlegt wurden, startet die Mannschaft von Trainer Gerjan Heerkes erst am 16. Oktober mit einem Heimspiel gegen TuSpo Weende in die Saison. Die zusätzliche Vorbereitungszeit kann der Niederländer aber gut gebrauchen. Denn im Vergleich zur Vorsaison hat sich das Bild des Emlichheimer Kaders erneut stark gewandelt. Mit Yvonne Koops, Nadine Brockmann, Jennifer Scholz, Jane Helweg und Jacky Boukamp sind nur noch fünf Spielerinnen dabei, die bereits im letzten Jahr für die SCU-Zweite aufschlugen. Von den sechs „Neuzugängen“ kommen drei Spielerinnen allerdings aus dem eigenen Verein: Jana Weggebakker, Lena Onnen und Kira Gosink. Jana Weggebakker, die sportlich ein wenig kürzer treten wollte, kann in der Regionalliga die Erfahrung aus zwei Zweitliga-Spielzeiten in die Waagschale werfen. Über Erfahrung in der dritten Liga verfügt auch schon Lena Onnen. Die Zuspielerin kehrt nach einem Jahr im Oberligateam in die zweite Mannschaft zurück. Aus der fünften Mannschaft rückt mit Mittelblockerin Kira Gosink außerdem eine Spielerin aus der SCU-Talentschmiede in den Kader auf. Neu in Emlichheim sind drei Talente, die zuvor beim FC 47 Leschede in der Oberliga aktiv waren: Zuspielerin Lea Löcken, Diagonalangreiferin Nina Räkers und Mittelblockerin Julia Laumann. „Das sind Spielerinnen mit viel Potenzial, die einen Schritt weiter machen wollen“, profitiert Heerkes von der guten Nachwuchsarbeit in Leschede. Die drei Emsländerinnen wurden mit der U20 des FC 47 im Frühjahr Dritter bei den Landesmeisterschaften. Den gleichen Rang erreichten Räkers und Laumann darüber hinaus mit der Lescheder U18. Den SCU haben sie von den Titelkämpfen allerdings nicht in bester Erinnerung. Sowohl bei der U20 als auch bei der U18 verbaute der Emlichheimer Nachwuchs den Leschederinnen im Halbfinale den Weg ins Endspiel. Ein Grund für die zahlreichen Personalrochaden ist, dass die drei Niederländerinnen des letztjährigen Aufgebots nicht mehr zur Verfügung stehen. Paula Veldman wechselt in die 1. holländische Liga zu DOK Dwingelo. Zurück in ihre Heimat zieht es auch Ylva Goor, die sich dem Zweitligisten Longa anschließt. Marlous Prins hat aus Studiengründen aufgehört. Eine Pause legt nach mehreren Jahren in der dritten Liga auch Janine Schoroth ein. Lena Koenders spielt in der kommenden Saison in der dritten Mannschaft des SC Union. In der Oberliga wird sie dann auch auf eine letztjährige Mannschaftskameradin treffen: Die Schüttorferin Armanda Sokoli hat sich dem SC Spelle-Venhaus angeschlossen.
Angesichts des großen personellen Umbruchs hat Heerkes zahlreiche Testspiele und Turniere auf den Vorbereitungsplan gesetzt. Die ersten Eindrücke sind positiv. „Die Mannschaft harmoniert schon sehr gut“, sagt Heerkes, der mit seinem Team am Sonnabend die nächste Möglichkeit zum Einspielen hat. In der heimischen Vechtetalhalle findet ab 16.30 Uhr ein Viererturnier mit dem Regionalliga-Aufsteiger SV Wietmarschen, dem holländischen Team Appolo 8 aus Borne sowie der zweiten und dritten Mannschaft des SC Union Emlichheim statt.
Quelle: Hinnerk Schröer -
11.08.2010: Erst die U19-EM, dann in die 1. Liga
Bianca Meyerink bereitet sich intensiv auf den Saisonhöhepunkt vor In dieser Woche stehen in Westfalen im Rahmen der EM-Vorbereitung drei Länderspiele gegen Russland auf dem Programm. Am Ende des Monats vollzieht die Emlichheimerin ihren Wechsel zum Bundesstützpunkt VC Olympia Berlin. Während die meisten Hallensportler nach der Sommerpause erst wieder in die Saisonvorbeitung einsteigen, liegen hinter der Emlichheimerin Bianca Meyerink intensive Trainingsmonate. Die Volleyballerin des SC Union Emlichheim, die in der kommenden Spielzeit mit dem VC Olympia Berlin in der 1. Bundesliga aufschlagen wird, bereitet sich mit der U19-Nationalmannschaft auf den Saisonhöhepunkt vor. Vom 3. bis zum 13. September kämpft der deutsche Volleyball-Nachwuchs in Serbien um Europameisterschaftsehren. Nach mehreren Lehrgangswochen in Berlin und Schwerin sowie einer Länderspielreise nach Tschechien heißt es für die 18-Jährige schon wieder Koffer packen. In dieser Woche findet ein Lehrgang in Münster statt, bei dem der deutsche Nachwuchs am Freitag (Münster), Sonnabend (Gladbeck) und Sonntag (Ostbevern) dreimal auf die Jugendnationalmannschaft Russlands trifft. Eine Länderspielreise nach Italien und eine Trainingswoche im Stützpunkt Kienbaum schließen sich vor dem Abflug nach Tschechien noch an. Das Pensum ist dabei enorm. „Wir trainieren zweimal am Tag, insgesamt fünf Stunden“, berichtet Meyerink. Muskelkater war da am Anfang vorprogrammiert. Die Umstellung hat die Gymnasiastin aber schnell gemeistert. In Tschechien, wo das deutsche Team den Gastgeberinnen dreimal relativ knapp unterlag (1:3, 2:3, 2:3), gehörte die Emlichheimerin zur Stammformation von Bundestrainer Han Abbing. Vor der Europameisterschaft hat sich der Konkurrenzkampf um die zwei Stammplätze in der Mitte aber noch einmal erhöht. Zwischen den zahlreichen Nationalmannschafts-Terminen steht für Meyerink am Ende des Monats noch der Umzug nach Berlin an. Beim VC Olympia wird die Mittelblockerin an ihrer weiteren Karriere feilen. Zusammen mit den besten Nachwuchsspielerinnen aus dem gesamten Bundesgebiet steht ab November das Abenteuer „1. Bundesliga“ auf dem Programm. „Der Name VC Olympia sagt es bereits: Wir wollen die Athleten des Projektes in Zukunft bei den Olympischen Spielen sehen“, sagt Bundestrainer Söhnke Hinz, der mit dem männlichen Nachwuchs ebenfalls in der höchsten Spielklasse antritt. Vor zwei Jahren spielte der deutsche Nachwuchs in der Beletage eine gute Rolle. Die Mädchen, die bei der U19-Weltmeisterschaft in Mexiko die Goldmedaille gewannen, legten mit elf Siegen gegen die Bundesliga-Konkurrenz den Grundstein für den späteren WM-Erfolg. Die Fußstapfen für Meyerink und ihre neuen Teamkameradinnen sind also groß. Weil der Verband im vergangenen Jahr kein Team für die Zweite Liga zusammen bekam, muss Abbing quasi einen Kaltstart hinlegen. Wie die Emlichheimerin werden auch die meisten anderen Spielerinnen des Kaders erst in diesem Monat nach Berlin ziehen. Lediglich vier Spielerinnen gehören schon länger dem VCO an. Darunter ist auch die ehemalige Emlichheimerin Annika Lambers, die auch zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft zählt, aktuell von Abbing aber nicht nominiert wurde. Das Quartett spielte in der vergangenen Saison für die SG Rotation Berlin in der 2. Bundesliga, um Spielpraxis auf hohem Niveau zu sammeln. Mit der 1. Liga, die für das VCO-Team am 20. November mit einem Auswärtsspiel beim SC Potsdam beginnt, hat sich Meyerink aber noch nicht groß auseinander gesetzt. Priorität hat zunächst die Europameisterschaft. „Unser Ziel ist es, eine Medaille zu gewinnen“, sagt die Emlichheimerin, die hofft, auch bei ihrem zweiten großen internationalen Wettbewerb nach der U18-WM in Thailand im vergangenen Jahr wichtige Erfahrungen sammeln zu können.
Quelle: Hinnerk Schröer -
08.08.2010: SCU wird in Europa fündig.
Spielerinnen aus der Slowakei und Großbritannien verstärken Team. Die Suche nach Spielerinnen, die sportlich und finanziell zum Emlichheimer Volleyball-Zweitligisten passen, war nicht einfach. Barbora Forgachova, Jennifer Thom und Jennifer Taylor schließen jetzt aber die Lücken, die durch den Aderlass am Ende der vergangene Saison entstanden. Beruflich hatte Gerjan Heerkes zuletzt drei Wochen frei. Die Beine hat der niederländische Trainer in Diensten des SC Union Emlichheim in seinem Sommerurlaub aber nicht hochgelegt. Heerkes hatte in seiner neuen Rolle als Spielerbeobachter und Scout alle Hände voll zu tun, um die Lücken zu schließen, die im Kader des Volleyball-Zweitligisten nach dem Ende der vergangenen Spielzeit entstanden sind. Die zahlreichen Telefonate, Emails und Nachrichten in den neuen sozialen Internet-Netzwerken zur Kontaktaufnahme haben sich aber ausgezahlt. Mit der Verpflichtung der Slowakin Barbora Forgachova sowie den beiden britischen Nationalspielerinnen Jennifer Thom und Jennifer Taylor steht das Gerüst der Mannschaft, mit der der SC Union am 12. September mit einem Heimspiel gegen den VC Olympia Berlin II in die neue Saison starten wird. „Gerjan hat in seiner neuen Funktion wirklich tolle Arbeit geleistet“, betont SCU-Manager Jan-Heinz Meyerink, der beschreibt, wie die Emlichheimer Verantwortlichen vorgingen, um die vakanten Stellen im Kader zu schließen: „Nachdem wir zunächst unser Umfeld und anschließend unsere Region nach Spielerinnen abgesucht haben, die sportlich und finanziell zu uns passen, sind wir schließlich in Europa fündig geworden.“ Die Wege zu der 23-jährigen Slowakin führten über das Nachbarland Holland. Dort war Heerkes bereits vor einem Jahr bei einem Spiel der 1. Division die große volleyballerische Veranlagung von Forgachova aufgefallen. Beim Probetraining überzeugte die Außenangreiferin von Lygurcus Groningen auch Danuta Brinkmann. „Sie ist wirklich eine sehr gute Spielerin, die technisch hervorragend ausgebildet ist“, urteilt die SCU-Trainerin über den Neuzugang. Das gute Rüstzeug bekam Forgachova bei VK Slavia Bratislava. Mit ihrem Heimatverein spielte die Studentin mehrere Jahre in der Spitzengruppe der slowakischen Liga mit. Die Krönung war dabei in der Saison 2007/08 der nationale Meistertitel. Darüber hinaus verfügt die ehemalige Jugend-Nationalspielerin auch über Erfahrung aus der Champions- und Europa-League. Forgachova trainiert seit dieser Woche mit dem Team, das Brinkmann aktuell verstärkt mit Übungen im Kraft- und Ausdauerbereich auf die kommende Zweitliga-Saison vorbereitet. Die beiden Nationalspielerinnen aus Großbritannien werden dagegen erst in zwei Wochen in die Niedergrafschaft kommen. „Sie haben bis Ende Juli mit der Nationalmannschaft trainiert. Danach braucht der Körper erst einmal eine Erholungspause“, sagt Brinkmann, die mit der 27-jährigen Jennifer Thom und der drei Jahre älteren Jennifer Taylor zwei Spielerinnen mit viel Erfahrung dazu bekommt. Der Kontakt zu den beiden Außenangreiferinnen kam durch den amerikanischen Spielervermittler Cory Solomon zustande. Hintergrund sind die Olympischen Spiele in London 2012. „Der britische Verband möchte, dass seine Spielerinnen zur Olympiavorbereitung in ausländischen Ligen spielen“, berichtet Heerkes. Mit der Engländerin Taylor und der Schottin Thom werden künftig zwei Angreiferinnen ihr Können in der 2. Bundesliga Nord unter Beweis stellen. Die Eindrücke, die die SCU-Verantwortlichen auf den Bewerbungsvideos sammeln konnten, sind dabei vielversprechend. Für Brinkmann wird es in den kommenden Wochen darum gehen, aus der neu zusammen gestellten Mannschaft mit vielen verschiedenen Nationalitäten ein Team zu bilden. Denn neben den drei aktuellen Neuverpflichtungen gilt es mit den Niederländerinnen Leone Wiersma (Hardenberg), Melissa Maat (Klasinaveen) und Anouk Haan (eigene 3. Mannschaft) noch drei weitere Neuzugänge einzubauen.
Quelle: Hinnerk Schröer -
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