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29.10.2009: Regionalpokal

    Der SCU beim Regionalpokal in Wietmarschen

    Am kommenden Wochenende steht der Regionalpokal auf dem Spielprogramm des SCU Emlichheim. Eine weite Reise bleibt den Damen des SCU dabei erspart, denn der SV Wietmarschen ist am kommenden Samstag der Gastgeber der Pokalbegegnungen. Qualifiziert für die Endrunde des Regionalpokals hat sich aus der 2. Bundesliga neben dem SCU Emlichheim auch der SC Langenhagen aus Hannover. Aus Bremen kommt die Mannschaft von Eiche Horn und komplettiert wird das Viererfeld vom gastgebenden Verein SV Wietmarschen.
    Um 15.00 Uhr werden die beiden Halbfinals angepfiffen. Die Spiele finden zeitgleich statt.
    Der SCU trifft auf Eiche Horn Bremen und der SC Wietmarschen setzt sich mit dem SC Langenhagen auseinander. Die Sieger der Halbfinalspiele bestreiten anschließend das Finale
    Gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Regionalliga Eiche Horn geht der SCU als Favorit in die Partie. „Das ist natürlich eine Pflichtaufgabe“, stellt Trainerin Danuta Brinkmann unmissverständlich klar und erhofft sich von ihrer Mannschaft, dass sie genauso konzentriert und kompromisslos spielen wird, wie über weite Strecken am vergangenen Sonntag gegen den USC Münster. Dann sollte das Erreichen des Finales kein Problem sein.
    Ob es zu einem rein Grafschafter Endspiel kommt, hat der SV Wietmarschen selbst in der Hand. Dazu bedarf es im Halbfinale einen Sieg gegen den SC Langenhagen. Der Tabellenneunte der 2. Bundesliga konnte am vergangenen Wochenende seinen zweiten Saisonsieg feiern. Etwas überraschend gewannen sie mit 3:0 bei der Rotation Prenzlauer Berg in Berlin.
    Für den SCU wird es in Wietmarschen darum gehen, den Regionalpokal erneut zu gewinnen. Der der Sieger bestreitet am 15. November gegen den Regionalpokalsieger-Nord das Qualifikationsspiel zum Achtelfinale des DVV Pokal.
    Das Erreichen des Achtelfinals des DVV- Pokal am 28./29. November 2009 ist das erklärte Ziel des SCU Emlichheim, dort hätte man Heimspielrecht gegen den Erstligisten VC Wiesbaden.

 


25.10.2009: 2. Bundesliga

    Kein Happy End für den SCU im Fünfsatzkrimi.

    In einem dramatischen Spiel unterlag der SCU Emlichheim am Nachmittag dem USC Münster II mit 2:3 ( 25:17 – 25:23 – 17:25 – 21:25 – 11:15) Sätzen. Nach einer reinen Spielzeit von 2 Stunden und 14 Minuten hatte des USC Münster vor 600 Zuschauern das bessere Ende für sich. Viele enttäuschte Gesichter bei Zuschauern, Mannschaft und Verantwortlichen. Ein Spiel, das man nach einer 2:0 Satzführung sicher im Griff glaubte, wurde aus der Hand gegeben.
    Dabei hatte der SCU den besseren Start. Nach einer nervösen Anfangsphase mit Fehlern auf beiden Seiten war es Jennifer Geerties, die mit einer Aufgabenserie die Wende für den SCU herbeiführte. Die 10 Aufgaben in Folge stellten die Annahme des USC immer wieder vor große Probleme. Der SCU hatte leichtes Spiel. USC Trainer Peter Pourie versuchte mit vielen Wechseln den drohenden Satzverlust noch zu verhindern, aber mit 25:17 ging der erste Durchgang an den SCU.
    Im zweiten Satz konnte der SCU zwar noch mit 4:2 in Führung gehen, aber in der Folgezeit kamen die Münsteranerinnen immer besser ins Spiel. Mit ihrem energischen Spiel SK-SCU-4923_kleineroberten sie die Führung zurück und gingen seinerseits mit 10:7, 15:12 und 19:15 in Führung. Ein kämpferischer SCU ließ nicht beirren und durch gute Aufgaben und schnelles Spiel über die Mitte schmolz der Vorsprung des USC von 22:18 auf Gleichstand 23:23. Die Damen des SCU hatten Oberwasser und konnten auch den zweiten Satz für sich mit 25:23 für sich verbuchen.
    Die erfolgte Spielpause von 10 Minuten waren Gold wert für die Münsteranerinnen, denn sie konnten den dritten Satz sogleich ihren Stempel aufdrücken. Eine schnelle Führung von 9:4 und 13:8 gaben sie nicht wieder her. Der USC Münster wurde sicherer in seinen Aktionen.
    Immer wieder konnten sie über Aussen punkten. Ein ums andere Mal hatte der SCU-Block das Nachsehen, auf SCU-Seite häuften sich die Eigenfehler. Mit 25:17 gewann der USC den dritten Satz.
    Auch im vierten Satz sahen die Zuschauer einen energischen Beginn der Münsteranerinnen. Schnell führten sie mit 7:3. Der SCU kam zurück und konnte wiederum durch eine Aufgabeserie (4) von Jennifer Geerties mit 11:9 in Führung gehen. Allerdings hielt die nicht lange.Über 15:13 und 20:17 erkämpfte sich der USC einen Vorsprung. Die Damen des SCU konnten noch einmal den Vorsprung bis auf 21:22 verkürzen. Den vierten Satz ließ Münster wiederum nicht nehmen. Das Team von Trainer Peter Pourie bestach mit Siegeswillen und sehr hohem Einsatz und gewann mit 25:21.
    Der entscheidende Tie-Break war lange Zeit ein Kopf an Kopf Rennen. Beim Stand von 7:8 aus SCU Sicht wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Münster spielte effektiver und gewann die entscheidenden Punkte. Die Angaben des SCU waren zu harmlos und der Block des USC wurde zu einen unüberwindbaren Hindernis. Der SCU lief dem Vorsprung des USC hinterher und ließ ihn anwachsen. Die logische Folge war der Gewinn des Tie-Breaks mit 15:11. Die Freude auf Münsteraner Seite war riesengroß, hatte man ein bereits verloren geglaubtes Spiel noch einmal herumgerissen.
    Die Entäuschung auf Emlichheimer Seite dagegen war ebenso groß, denn ein sicher geglaubter Sieg wurde ihnen aus den Händen gerissen.

    Foto: Stephan Konjer Logo-GN


25.10.2009: Regionalliga:

    GfL Hannover - SCU Emlichheim II   3:0  (25-20, 25-21, 25-12)

    Es war einfach nicht unser Spiel. In den ersten beiden Sätzen gerieten wir früh in Rückstand, konnten kein Rezept finden, um einen Durchbruch für uns zu finden. GfL Hannover hat ihre Punkte sehr gut herausgespielt, und hatten hatten in Gesa von Harlessem eine überragende Spielführerin, die kaum Fehler gemacht hat in diesem Spiel.
    Gegen Cloppenburg konnten wir das Blatt noch wenden, in Hannover waren leider nicht in der Lage dazu. Wir konnten die Handbremse nicht finden, vielleicht hat das auch mit dem vielen Bremsen während Anfahrt zu tun gehabt. Normalerweise fährt man in 2,5 Stunden nach Hannover, gestern standen wir 2 Stunden im Stau, und waren daher erst nach 17 Uhr in der Halle. Das Aufwärmen und Einspielen konnte nicht wie gewohnt abgehalten werden, das hat uns sicherlich nicht gut getan.
    Ich möchte sagen, dass GfL Hannover dieses Spiel klar verdient gewonnen hat. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mehr drin war. Ich denke, dass eine gute und konzentrierte Vorbereitung sehr wichtig ist für ein Spiel. Wir haben in den 3 Sätzen 21 Mal falsch aufgeschlagen, da kann jeder nachvollziehen, dass es schwer war ins Spiel zu kommen.
    Irgendetwas hat gestern gefehlt, ich denke es steht noch im Stau.

    Gerjan Heerkes, Trainer SCU II


11.10.2009: Regionalliga

    Ein SCU Sieg mit komischen Satzergebnissen.

    NVV-Team 94/95 - SCU Emlichheim II   1:3  (26-24, 7 -25, 0 -25, 0 -25)
    Ein komisches Ergebnis, besonders mit diesen Satzergebnissen, aber es war wirklich so. Beim Stand von 20:7 für den SCU prallten im 2. Satz zwei Spielerinnen der NVV- Auswahl so heftig zusammen, dass sich Melanie Keil (VCO Berlin) eine stark blutende Nase holte. Die daraufhin entstandene Spielunterbrechung dauerte länger als 3 Minuten, so blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig, als den Satz abzupfeifen und mit 25:7 für den SCU zu werten.
    Im ersten Satz liefen die Emlichheimerinnen ständig hinter sich selbst her. Zu viele unnötige Fehler sorgten dafür, dass das NVV-Team 94 einfache Punkte bekam, und davonzogen bis auf 20:15. Erst dann fing das SCU II Team an zu spielen. Mit ständigen Druck wurde zur Aufholjagd geblasen. Bis auf 24-24 kamen wir heran, aber zwei Eigenfehler auf SCU- Seite brachten der NVV- Auswahl den ersten Satz mit 24:26.
    Ab dem zweiten Durchgang gab es aber nur eine spielende Mannschaft auf dem Feld. Die druckvollen Aufschlage kamen jetzt, und es schien, dass meine Mannschaft freier aufspielte. Tolle Ballwechsel wurden immer in Punkte für die Emlichheimerinnen umgemünzt. Über  9-2, 16-4 konnten wir die Führung bis auf 20-7 ausbauen. Dann kam der unglückliche Zusammenprall von Lea Locken und Melanie Keil.
    Da das NVV-Team 94 nur 7 Spielerinnen im Aufgebot hatte, eine davon als Libero aufgeboten war, und Keil nicht wieder spielen konnte, gab NVV-Trainer Gunnar Kraus das Spiel auf. So fielen die Punkte an den SCU.
    Ich freue mich über die Punkte, aber ich würde mich besser fühlen, wenn wir uns die Punkte spielend verdient hätten. Die andere Seite der Geschichte: Ich denke, dass wir im 2.Satz auf einem guten Weg waren. Die Entscheidung von NVV Trainer Gunnar Kraus kann ich aber auch gut verstehen.

    Gerjan Heerkes, Trainer SCU II


 

08.10.2009: 2. Bundesliga

    Ramona Meier und Vanessa Hansmann verletzt

    Die Verletzung, die sich Ramona Meier am vergangenen Samstag im Spiel gegen Gladbeck zugezogen hat, stellt sich als folgenreich heraus. Eine ärztliche Untersuchung in Bremen bei Dr. Pieper ergab einen Meniskusanriss in rechten Knie. „Dr. Pieper kennt mein Knie. Er hat auch vor drei Jahren die Operation bei meinem Kreuzbandschaden DSC07580durchgeführt. Er hat für nächste Woche Freitag die OP terminiert und dann sehen wir weiter,“ so die Mannschaftsführerin des SCU. Der Eingriff wird ambulant erfolgen. Sie selbst rechnet mit einer Pause von 6. Wochen. „ Es hat mir vom ersten Augenblick an einen Riesenspaß gemacht, wieder für den SCU zu spielen. Wir haben eine tolle Mannschaft, die alle am gleichen Strang ziehen. Die Verletzung ist natürlich sehr ernüchternd“, so die enttäuschte Aussenangreiferin.
    Trainerin Danuta Brinkmann muss vermutlich DSC07575in den nächsten Wochen nicht nur auf ihre Mannschaftsführerin verzichten, sondern auch auf Zuspielerin Vanessa Hansmann, denn am Dienstag knickte sie während des Trainings unglücklich um. Eine erste Diagnose ergab einen Bänderanriß im linken Fuß. Eine weitere ärztliche Untersuchung ist für diesen Freitag vorgesehen. Sollte sich die erste Befürchtung bewahrheiten, so wird Vanessa Hansmann auch eine Zwangspause einlegen müssen.
    Der Stimmung in der Mannschaft taten die Hiobsbotschaften aber kein Abbruch, denn am Donnerstag dieser Woche traf sich das Team mit ihrer Trainerin bei Mannschaftsführerin Ramona Meier bei einer teambildenden Maßnahme. „ Wir haben zusammen gekocht und anschließend richtig gut gegessen. Es gab Bigos aus Polen von Danuta, Pfannkuchen aus Holland von Annelies und alle anderen haben etwas Deutsches dazugezaubert,“ so die verletzte Ramona Meier.


 

06.10.2009: Regionalliga

    Auswärtserfolg für SCU II

    Mit dem 3:0 (25:23 – 27:25 – 25:23) Erfolg beim Osnabrücker TB feierte die Zweitvertretung des SCU ihren ersten Sieg in dieser Saison. Beide Mannschaften lieferten sich ein gutes und spannendes Spiel.
    Im ersten Satz konnte das SCU-Team eine 19:15 Führung der Osnabrücker egalisieren und durch geschickte und variable Angriffe den Satz mit 25:23 für sich entscheiden.
    Im zweiten Durchgang lag das Team von Trainer Gerjan Heerkes bereits mit 1:6 zurück, aber seine Mannschaft kämpfte sich wieder heran und über ein 16:13 und 20:17 konnten sie eine Führung herausspielen. „Im zweiten Satz haben wir nicht gut aufgeschlagen und die Osnabrücker immer wieder ins Spiel gebracht, so der Trainer. Auch eine 23:21 Führung des Osnabrücker TB machten die Damen des SCU wieder wett und profitierten in der Schlussphase von der Erfahrung einer Nadine Brockmann, die durch einige schöne Punkte dem SCU zum Satzgewinn verhalf. „Nadine hat zwar vier Monate nicht trainiert, aber ihre Erfahrung zahlt sich schon jetzt für die Mannschaft aus, freut sich Trainer Gerjan Heerkes, der die ehemalige Bundesligaspielerin des SCU animierte, wieder für den SCU an den Start zu gehen.
    Auch im dritten Satz musste das SCU- Team zunächst einer 9:2 Führung der Osnabrücker hinterherlaufen. Durch Spielerwechsel auf SCU- Seite wendete sich das Blatt. Über 14:14 und 20:15 spielten sie sich eine komfortable Führung heraus. Eine Auszeit des Gastgebers ließ den Faden auf SCU- Seite kurzzeitig reissen, aber es reichte zum Satz- und Spielgewinn. Trainer Gerjan Heerkes zeigte sich von der Leistung seines Teams sehr zufrieden: „Ich freue mich für die Mannschaft. Gegen die erfahrenen Teams aus Westerstede und Eiche Horn hatten wir noch das Nachsehen. Gegen Osnabrück hatten wir am Sonntag wir das bessere Ende für uns.”
    Am nächsten Wochenende muss das SCU- Team gegen die NVV - Auswahl des antreten.

 


31.10.2009: Gelten Pokalgesetze auch im Volleyball?

    Wietmarschen hofft auf Satzgewinn
    Dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat, ist eine Binsenweisheit des Sports. Doch dass sie auch im Volleyball ihre Anwendung finden könne, daran glaubt Matthias Haarmann nicht. „Bei uns ist es ja nicht so wie zum Beispiel im Fußball, dass ein Drittligist einen Erstligisten schlagen kann“, behauptet der Trainer des SV Wietmarschen, dessen Oberliga-Team es heute ab 15 Uhr in eigener Halle im Regionalpokal Nordwest ausnahmslos mit höherklassigen Teams zu tun bekommt.
    In den beiden Halbfinalpartien, die um 15 Uhr parallel angepfiffen werden, treffen die Gastgeberinnen auf den Zweitligisten SC Langenhagen und der ebenfalls in dieser Spielklasse beheimatete SC Union Emlichheim auf den TV Eiche Horn aus der Regionalliga. „Für uns ist das vor heimischem Publikum ein Highlight“, sagt Haarmann, dessen Team sich vorgenommen hat, „Langenhagen so lang es geht zu ärgern und nach Möglichkeit einen Satz zu gewinnen“.
    Dass der Oberliga-Zweite auch gegen höherklassige Mannschaften bestehen kann, bewies er in der ersten Pokalrunde, als der SVW mehrere Regionalligisten hinter sich ließ. Doch der SC Langenhagen kommt mit dem Schwung des zweiten Saisonsiegs in der 2. Liga (3:0 bei Rotation Prenzlauer). „Man weiß nie, was kommt“, sagt Danuta Brinkmann, doch die erfahrene SCU-Trainerin weiß auch: „Wenn alles normal läuft, spielen wir im Endspiel gegen Langenhagen.“
    Zuvor muss ihr Team aber die Pflichtaufgabe gegen den ungeschlagenen Regionalligazweiten aus Bremen lösen. Ungeachtet der Konkurrenz hat die SCU-Trainerin das Ziel für den Pokaltag klar definiert: Mit einem Sieg will sie mit ihrem Team die nächste Runde erreichen, in der der Nordwestsieger am 15. November auf den Regionalpokalsieger Nord trifft. Der Gewinner aus diesem Vergleich hat dann Ende November Heimrecht gegen den Erstligisten 1. VC Wiesbaden – und wird dann selbst zum Underdog der versucht, die Pokalgesetze doch auf den Volleyball zu übertragen.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


 

26.10.2009: Pause tut dem SCU nicht gut

    Emlichheimerinnen unterliegen dem USC Münster II mit 2:3
    Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte gestern Nachmittag um kurz vor 17 Uhr auf den Tribünen der Vechtetalhalle. Vor der Saisonrekordkulisse von 600 Zuschauern hatten die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim sich gerade einen 2:0-Satzvorsprung gegen den USC Münster II erspielt und schienen auf dem besten Wege, das gutklassige Duell gegen den westfälischen Rivalen für sich zu entscheiden. Das Bild war aber trügerisch. Denn am Ende waren es die Gäste, die ausgelassen einen 3:2 (17:25, 23:25, 25:17, 25:21, 15:11)-Erfolg bejubeln konnten. Zwischen den beiden Momentaufnahmen lag auch eine zehnminütige Pause, die der Zweitligist aus der Niedergrafschaft seit Saisonbeginn zwischen dem zweiten und dritten Satz installiert hat. Die kam am Sonntag eindeutig den Gästen aus Münster zu Gute.
    Denn während das Team von Trainerin Danuta Brinkmann nach der Unterbrechung nicht mehr so schwungvoll zu Werke ging wie zuvor, nahmen die Münsteranerinnen immer mehr Fahrt auf. Angeführt von der starken Claudia Bimberg, die auch zum erweiterten Kader des Erstligateams zählt, wendeten die Gäste das Blatt. „Wir haben nicht mehr so druckvoll aufgeschlagen wie zuvor. Deshalb konnte Münster sein schnelles Spiel aufziehen“, analysierte Brinkmann.
    Im ersten Satz waren es noch die Emlichheimer Aufschläge, die den Spielaufbau des USC erfindlich störten. Allen voran die Flatteraufschläge von Jennifer Geerties: Die Außenangreiferin ging bei 13:12 für ihr Team an die Aufschlaglinie und verließ diese erst wieder beim 22:12. In Durchgang zwei fiel die Entscheidung am Ende des Satzes. Nach einem 19:22-Rückstand kämpften sich die Gastgeberinnen mit einer starken Vorstellung in den Satz zurück. Druckvolle Aufschläge und ein von Zuspielerin Inga Stegemeyer variabel aufgezogenes Angriffsspiel sorgten dafür, dass der SCU den zweiten Spielabschnitt mit 25:23 für sich entschied.
    Anschließend war es mit dem Emlichheimer Herrlichkeit aber vorbei. Die Mannschaft von Trainer Peter Pourie gewann immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Im dritten Satz setzte sich die USC-Reserve schnell auf 8:3 ab und gewann den Durchgang mit 25:17. Im vierten Satz konnten die Emlichheimerinnen das Geschehen zwar ausgeglichener gestalten, in den entscheidenden Momenten setzte sich aber das druckvolle Angriffsspiel7 des jungen Münsteraner Teams durch.
    Im Tiebreak ähnelte sich das Bild. Die Emlichheimerinnen kämpften um jeden Ball, konnten sich aber keine Führung mehr erspielen. Dabei machte sich auch bemerkbar, dass Brinkmann auf Grund der Verletzungsmisere kaum Möglichkeiten hatte, mit Wechseln ins Spiel einzugreifen.

    SC Union Emlichheim: Stegemeyer, Meyerink, Koning, Kwade, Geerties, de Boer, Kerperin, Weggebakker, Brockmann (n.e.), Goor (n.e.).

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

 


26.10.2009: SCU II steht erst im Stau und findet dann keinen Rhythmus

    Volleyball-Regionalliga: Emlichheim unterliegt Hannover mit 0:3 – Heerkes: Haben nicht gezeigt, was wir können
    Ohne Punkte ist die zweite Volleyball-Mannschaft des SC Union Emlichheim vom Gastspiel bei der GfL Hannover zurückgekehrt. Gegen den routinierten Gegner kassierten die Emlichheimerinnen eine 0:3 (20:25, 21:25, 12:25)-Niederlage. Die Regionalligapartie in der Landeshauptstadt stand für das Team von SCU-Trainer Gerjan Heerkes von Beginn an unter keinem guten Stern. „Obwohl wir extra früh losgefahren sind, waren wir erst kurz vor dem Einspielen in der Halle“, berichtete er. Ein zweistündiger Stau wegen einer Vollsperrung der A30 bei Osnabrück hatte den Emlichheimer Plänen, sich in Ruhe auf die Begegnung vorzubereiten, einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    So erkannte Heerkes bei seinen Spielerinnen vor allem im Kopf eine fehlende Frische. 21 Aufschlagfehler in drei Sätzen stützen diese These. Zu Beginn des Spiels lagen die Emlichheimerinnen noch mit 4:2 vorne. Das sollte allerdings die einzige Führung im Spiel bleiben. Mit einer Aufschlagserie zogen die Gastgeberinnen auf 9:4 davon und hielten diesen Vorsprung auch in der Folgezeit, sodass der erste Durchgang mit 25:20 an die GfL ging. Auch zahlreiche Wechsel und taktische Umstellungen vermochten nicht mehr Struktur ins SCU-Spiel zu bringen. Die Partie blieb zwar hart umkämpft, die Gäste liefen aber auch im zweiten Satz ständig einem Rückstand hinterher. Während die SCU-Reserve am vorherigen Wochenende beim Sieg gegen den TV Cloppenburg im dritten Satz die Wende schaffte, war die Situation am Sonnabend bei einem 2:10-Rückstand in Satz Nummer drei schnell aussichtslos.
    „Wir haben heute nicht gezeigt, was wir können. Deshalb war der Sieg für Hannover verdient“, sagte Heerkes, in dessen Team nur Angreiferin Jennifer Scholz und Libera Jacky Boukamp Normalform erreichten. Mit 6:6 Punkten weisen die Niedergrafschafterinnen jetzt ein ausgeglichenes Punktekonto auf, befinden sich im Mittelfeld der Liga aber immer noch in bester Gesellschaft.

    SC Union Emlichheim II: Koenders, Scholz, Prins, Schoroth, Koops, Veldman, Brockmann, Boukamp, Helweg, Sokoli, Goor.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

 


26.10.2009: SCU Emlichheim I na de thee ten onder

    Je zou je kunnen afvragen of er naast de suiker misschien nog andere toevoegingen in de thee, die de dames van USC Münster II in de pauze na de 2de set dronken, zat. Bij onze oosterburen wordt er namelijk na twee sets een pauze van 10 minuten ingelast. De teams gaan naar de catacomben, het publiek gaat een stuk taart eten of een borrel drinken en "wildcat" vermaakt degenen die op de tribune achterblijven met een spelletje, waarmee kinderen een T shirt kunnen winnen.  En ook nog altijd gewonnen hebben, voor zover ik me kan herinneren. Zelfs als je iets niet goed kan, krijg je daar een prijs voor. Geweldig toch. Ramona Meier wordt geïnterviewd over haar blessure, net als Vanessa Hansmann. Ramona moet nog wel zes weken op krukken lopen na de meniscus operatie, Vanessa hoopt over 2 weken de training weer op te pakken.
    Met een kort sprintje kwamen de dames van USC Munster II, enigszins verlaat, na de pauze terug op het veld.  Emlichheim was al wel vijf minuten in de zaal en was in afwachting van wat zou komen. Misschien dacht men er wel te gemakkelijk over. Misschien werd het vervolg van de wedstrijd wel onderschat, want wat zich na de pauze afspeelde in de Vechtetalhalle was niet te vergelijken met hetgeen ervoor. Met een 2-0 voorsprong gaan rusten en uiteindelijk met 2-3 klop krijgen is niet te versmaden. Voor dat huzarenstukje waren de dames uit Münster verantwoordelijk. Danuta Brinkmann, trainer / coach van SCU I vond dat haar team na de pauze achter de tegenstander en de feiten aan was blijven lopen, ze lieten Münster in hun spel komen, er was minder serve druk en er werd niet meer tactisch geserveerd. Maar er was wel tot het eind gevochten en dat was een positief aspect aan het verlies.
    Het begon zo mooi. Jongeling Jennifer Geerties was de heldin van de eerste set. Ze kwam bij 12-12 aan serve, serveerde met een op het oog helemaal niet moeilijke opslag vier aces, en wist zich geholpen door Dina Kwade die er tijdens de serie ook nog eens drie in poeierde. En ook nog een blokpunt noteerde, hetgeen Ronja de Boer ook deed. Na een superlange rally bij 22-12 viel de bal uiteindelijk goed voor Münster, werd het 22-13 en moest Jennifer de serve afgeven. Annelies Koning had haar  'moment of glorie' nog te goed. Dat kwam na 23-15. Een afgedwaalde pass belandde op mid zo'n eindje boven het net. Op perfecte slaghoogte. Geen blok, helemaal niets, alleen Annelies die al haar energie in haar handen samenbalt en een vuurpijl richting vloer laat vertrekken. De warme lucht streek langs de gezichten van de Münster speelsters. Die bal heeft niemand gezien. Daarvoor moeten de video opnames straks vertraagd worden afgespeeld! 24-15 een echt vermeldenswaardig punt. Het werd 25-17. Met dank aan Jennifer en Dina Kwade, die in deze set zeven punten voor haar rekening nam.
    Het zag er helemaal niet goed uit in de tweede set. Bij 6-8 en 12-16 waren de technische time outs. De spelverdeelster van Münster had al twee tweede ballen linea recta naar de vloer gedirigeerd en had de aanvalsters op een presenteer blaadje de mooiste scoringskansen geboden, die dankbaar verzilverd werden. Veertien eigen scores van de zestien punten zorgden ervoor dat Münster goed in de wedstrijd zat. Maar het blad wendde na 12-16. De thuisploeg pakte bij iedere serve beurt twee of drie puntjes. 12-16 werd 17-20 en 21-23. Een netserve van Münster bracht de spanning helemaal terug. En dan staat daar bij USC I een dame op mid die in de eerste set omstreeks deze stand haar 'moment of glorie' had. En zij dacht 'laat ik dat nog eens dunnetjes overdoen'. Het 23ste punt was er weer een uit de collectie superpunten van Annelies Koning. Om te laten zien dat het de eerste keer geen geluk was. Om te bevestigen dat wat ze bij het 16de punt in de 2de set had gedaan, voor herhaling vatbaar was. 'Eumeunig' zeggen ze in Twente, 'oerend hard' zeggen ze in de Achterhoek, in Emlichheim zeggen ze niets maar gaan ze dan allemaal staan klappen en juichen. 23-23. Op zo'n punt mag je trots zijn, Annelies. Münster was ook helemaal onder de indruk en sloeg uit. Jana Weggebakker was bij 10-13 Ronja de Boer komen vervangen. Waarom eigenlijk? Om op het beslissende moment op de goed plek te staan. Een blok om U tegen te zeggen zette ze neer waardoor het 25ste  punt een feit was.
    2-0 Thee pauze.
    Achter de feiten aanlopen, noemde Danuta Brinkmann het en zo was het ook. Met de tussenstanden 3-8 en 10-16 was de regie duidelijk in handen van  de gasten. De verminderde concentratie bij de thuisploeg bleek uit de gemakkelijke scores voor de tegenpartij. In alle soorten en maten waren de fouten er. Maar liefst 12x scoorde SCU I voor Münster, net zo vaak als voor zichzelf.  Münster rook haar kansen en wenste onder geen voorwaarde te capituleren, wenste onder geen voorwaarde met een 3-0 nederlaag naar huis te worden gestuurd. Ze wilden net iets meer doen, hadden er net iets meer voor over om te winnen dan de thuisploeg. Met 17-25, hetgeen erg duidelijk was, ging de winst naar de gasten.
    Met 6-9 achterstaan, dan een 11-9 voorsprong nemen om toch met 14-16 de tweede technische time out in te gaan werd veroorzaakt door een emmervol eigen fouten. De serve mislukte een viertal keren en met de drie meter aanval werd alleen voor de gasten gescoord. Münster nam vanaf dat moment het heft zelf in handen en wilde niet  meer van de kadootjes van Emlichheim afhankelijk zijn. Negen maal scoorden ze zelf, waarvan een groot aantal via 'de omloopbal ' op rechtsvoor. Bij 19-22 name trainer / coach Danuta Brinkmann een time out. Nummer 20 kwam via Dina Kwade op het telbord en een langgerekt JAAAAAAA klonk door de zaal, ongeveer zoals Braziliaanse voetbalverslaggevers een goal bejubelen. De gebalde vuisten van Dina hielpen nog een beetje. Annelies Koning dan? Geen 'moment of glorie' in deze set. Jawel hoor! Nummer 21 kwam van Annelies. Geen vuurpijl of een kanonskogel, maar een blokpunt. Als een heipaal loodrecht naar beneden geblokt op mid. Haar tegenspeelster aan de andere kant van het net zal tot de ontdekking komen dat ze er blauwe teennagels van heeft overgehouden. Maar bij 21-23 was het kruid verschoten. Waren de punten feestjes afgelopen. USC Münster kreeg er nog één kado, en na een sublieme redding in het achterveld rondde men de daarop volgende aanval via het blok af. 21-25. We gaan in de verlenging, in de barrage, hoe je het ook maar noemen wilt.
    De sfeer veranderde in de vijfde set. De trainer van USC Münster kreeg een gele kaart, SCU I kreeg een punt en de opslag toegewezen. Dat was in het begin van de set bij 3-3. Münster was geprikkeld, punten werden luider en intenser gevierd dan voorheen, de wisselspeelsters werden opgezweept om te klappen, te schreeuwen, aan te moedigen. En het werkte. Münster nam een 4-6 voorsprong. Annelies Koning vierde heel intens haar blokpunt dat 6-6 op het scorebord bracht en Bianca Meijerink sloeg een prima punt op mid voor een 8-9 stand. Een gat in het blok en twee mislukte aanvallen deden de stand tot 8-12 oplopen. Münster rook de winst en bij de les gehouden door hun trainer pakten ze met 11-15 uiteindelijk de winst. 2-3 einduitslag. Verdiend? Niet onverdiend!

    Quelle: Gerard Heerink fur die Internet-Zeitung "Sport in Twente"

 


 

24.10.2009: Verletzungspech wirft SC Union nicht um

    Zweitligist freut sich auf Derby gegen Münster
    Alles andere als ruhig verliefen die zurückliegenden zwei spielfreien Wochen für den SC Union Emlichheim. Vor dem morgigen Heimspiel (16 Uhr) gegen den USC Münster II erreichten den Zweitligisten immer wieder personelle Hiobsbotschaften. Den letzten 3:1-Sieg gegen den VfL Gladbeck bezahlten die Emlichheimerinnen, wie sich später herausstellte, mit einer schweren Knieverletzung von Ramona Meier. Die Spielführerin, die inzwischen bei Dr. Pieper in Bremen operiert worden ist, wird dem Team in den kommenden Wochen fehlen. Und für das Münster-Spiel wird auch Vanessa Hansmann ausfallen. Die Zuspielerin knickte im Training um und zog sich dabei einen Bänderriss im Fuß zu.
    Um trotzdem über genügend Alternativen zu verfügen, zog Trainerin Danuta Brinkmann Linda Büsscher aus dem Regionalligateam in den Zweitliga-Kader hoch. Die Mittelblockerin, die im Angriff auch universell eingesetzt werden kann, bestritt schon einen Großteil der Saisonvorbereitung mit der ersten Mannschaft. Die 16-Jährige wird morgen aber ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. „Linda ist am Donnerstag beim Training umgeknickt und hat sich eine Bänderverletzung zugezogen“, berichtet Brinkmann über die Fortsetzung der Emlichheimer Personalmisere.
    Allen Verletzungsproblemen zum Trotz wollen die Emlichheimerinnen dem Gast aus Münster morgen aber ein packendes Duell liefern. Denn spannend verliefen die Vergleiche zwischen den jungen USC-Talenten und dem SC Union in den vergangenen Jahren fast immer. Mit 6:2 Punkten sind die USC-Talente ebenso wie der SCU in der oberen Tabellenhälfte zu finden. Die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen: Neben einem Erfolg gegen den Aufsteiger Kieler TV stehen für die Mannschaft von Trainer Peter Pourie, der zur neuen Saison den langjährigen Coach Christoph Kesselmeier abgelöst hat, auch Siege gegen die starken Teams aus Rudow und Parchim (jeweils 3:1) zu Buche. Lediglich beim Tabellenzweiten VT Aurubis Hamburg II kassierten die Westfalen eine knappe 2:3-Niederlage.
    Die Emlichheimerinnen sind ebenfalls mit 6:2 Punkten gestartet. Härtetests gegen die Spitzenmannschaften der Liga stehen für den SC Union allerdings noch aus. Das ändert sich jetzt: Das Heimspiel gegen die USC-Reserve ist in der Liga der Auftakt zu einer Serie von vier Spielen gegen Teams, die am Ende in der oberen Tabellenhälfte zu erwarten sind. Umso wichtiger ist es für den SCU, am Sonntag mit einem Erfolgserlebnis aus der Spielpause zu starten. „Trotz der Ausfälle sind alle hochmotiviert. Die Mannschaft kommt spielerisch immer besser in Schwung“, berichtet Brinkmann. Um angesichts der vielen Ausfälle genügend Alternativen zu haben, werden morgen Außenangreiferin Nadine Brockmann und Zuspielerin Ylva Goor aus der zweiten Mannschaft in den Kader aufrücken.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


 

24.10.2009: SC Union II als Anführer des Mittelfelds
 

    Der Blick auf die Tabelle der Volleyball-Regionalliga bereitet Gerjan Heerkes viel Freude. „Ich hätte nicht erwartet, dass wir nach fünf Spieltagen auf Platz drei stehen“, sagt der Trainer des SC Union Emlichheim II. Allerdings weiß der Niederländer auch, dass das nur eine Momentaufnahme ist: „Das Mittelfeld reicht vom dritten bis zum achten Platz und da kann jeder jeden schlagen.“
    Ein gutes Beispiel für die Ausgeglichenheit der Liga ist die GfL Hannover, bei der der SCU heute Abend (18 Uhr) zu Gast ist. Das Team hat mit 4:4 Punkten zwar genauso viele Minuspunkte auf seinem Konto wie die SCU-Reserve (6:4), steht aber als Tabellenachter fünf Plätze hinter dem Team aus der Niedergrafschaft.
    Das große Plus der Emlichheimerinnen war zuletzt, dass sie auch in kritischen Situationen kühlen Kopf bewahrten. „Wir haben auch die engen Sätze für uns entschieden“, freut sich Heerkes über die Nervenstärke seines neu formierten Teams. Damit heute Abend auch in Hannover alles rund läuft, bricht das SCU-Aufgebot bereits früh in die Landeshauptstadt auf. Heerkes hat bis auf Linda Büsscher alle Spielerinnen an Bord; Angreiferin Nadine Brockmann hat leichte Schulterprobleme, wird aber spielen können.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


 

24.10.2009: Knaller beendet für USC- Reserve die Pause

    Zwei Wochen musste der USC Münster II in der 2. Bundesliga zuschauen, der Spielplan diktierte dem Team von Coach Peter Pourie diese Auszeit. Doch am Sonntag (16 Uhr) endet die Pause – und zwar mit einem echten Knaller. Die USC-Reserve ist beim SC Union Emlichheim gefordert.
    Seit Jahren gehört die von Danuta Brinkmann trainierte Mannschaft zu den Top-Teams der Liga. Auch in dieser Saison erwischte der SCU einen guten Start und rangiert punktgleich mit dem USC II auf dem fünften Rang. „Das wird für uns ein schweres Spiel, in dem die Tagesform entscheidet“, sagt Pourie, „mal schauen, wie unsere junge Truppe mit der Atmosphäre umgeht“.
    Prächtige Stimmung
    500 bis 600 Zuschauer stärken in der Vechtetalhalle dem SCU regelmäßig den Rücken und sorgen für eine prächtige Stimmung. Genau die richtigen Bedingungen für die USC-Küken, um weiter Erfahrungen zu sammeln. „Diese Partien fördern den Lernprozess und die Entwicklung“, erklärt Pourie.
    Anna Hoja kann am Sonntag nicht an diesem Prozess teilhaben. Die 17-Jährige liegt krank im Bett. Höchstens zu einem Kurzeinsatz wird Kim Behrens kommen, die mit dem Erstliga-Team am Samstag in Köpenick gefordert ist. Dafür gesellt sich Corinna Mommert erstmals nach ihren Knieproblemen wieder zum Pourie-Kader.

    Quelle: Henner Henning – Münstersche Zeitung

 


 

19.10.2009: SCU II kann das Blatt wenden

    3:2-Sieg gegen TV Cloppenburg
    Kein Spiel für schwache Nerven war am Sonnabend die Regionalliga-Partie zwischen dem SC Union Emlichheim II und dem TV Cloppenburg. Bevor der 3:2 (17:25, 20:25, 25:18, 25:22, 15:13)-Erfolg der Gastgeberinnen feststand, musste nicht nur Trainer Gerjan Heerkes durch ein emotionales Wellental gehen.
    In den ersten beiden Sätzen waren die Emlichheimer Volleyballerinnen gegen den Gast aus Cloppenburg praktisch chancenlos. Auch mit zahlreichen Wechseln und Umstellungen schaffte es der niederländische Coach nicht, Schwung in das Spiel seiner Mannschaft zu bringen: „In den Sätzen eins und zwei haben wir mit angezogener Handbremse gespielt. Es fehlte die Durchschlagskraft“, begründete der SCU-Coach, warum sich sein Team nach zwei Sätzen einem 17:25 und 20:25 gegenüber sah.
    Im dritten Spielabschnitt wendete sich zunächst das Blatt. Die Emlichheimerinnen erspielten sich eine 10:6-Führung, die Jennifer Scholz mit einer Aufschlagserie bis auf 18:6 ausbaute. Die Entscheidung in Satz Nummer drei war gefallen. Um ein Haar wäre aber wenig später bereits das gesamte Match entschieden gewesen. Die Emlichheimerinnen, die in Paula Veldman und Nadine Brockmann ihre besten Spielerinnen hatten, lagen fast über den gesamten vierten Durchgang in Rückstand. 8:12, 10:16 hieß es zwischenzeitlich aus Emlichheimer Sicht. Beim 18:22 ging aber Zuspielerin Ylva Goor zum Aufschlag, startete mit zwei Assen und verließ die Aufschlaglinie erst wieder, als ihr Team durch ein 25:22 den Satzausgleich geschafft hatte. „Da war die positive Stimmung“, sagte Heerkes.
    Den Schwung nahmen die Gastgeberinnen auch mit in den fünften Spielabschnitt, in dem der SCU ständig mit ein bis zwei Punkten in Front lag. Beim 13:11 kamen die Cloppenburgerinnen jedoch noch einmal in die Partie zurück und glichen zum 13:13 aus. Das bessere und viel umjubelte Ende hatten aber die Niedergrafschafterinnen mit 15:13 für sich. „Wir haben Cloppenburg heute zwei Punkte geklaut“, stellte Heerkes nach dem Sieg angesichts des Spielverlaufs fest.

    SC Union Emlichheim II: Goor, Schoroth, Veldman, Prins, Brockmann, Koops, Scholz, Boukamp, Sokoli, Helweg, Koenders.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


 

05.10.2009: SCU hält Gladbecker „Riesen“ auf Distanz

    Emlichheimerinnen Zweitliga-Volleyballerinnen feiern 3:1-Erfolg beim Aufsteiger
    Der SC Union Emlichheim hat in der 2. Volleyball-Bundesliga Saisonsieg Nummer drei eingefahren. Mit einem 3:1 (23:25, 25:23, 27:25, 25:21)-Erfolg am Sonnabend beim TV Gladbeck schraubte das Team von Trainerin Danuta Brinkmann seine Bilanz auf 6:2 Punkte. Die Gastgeber, die in der vergangenen Saison als Meister der Regionalliga West in die zweite Liga aufgestiegen sind, tragen im Vereinsnamen die Bezeichnung „Giants“ als Zusatz. Als Riesen präsentierten sich die Gladbeckerinnen im bisherigen Saisonverlauf bei den drei Saisonniederlagen noch nicht. Aber das Team des polnischen Trainers Waldemar Zaleski zeigte in den Partien gegen drei Topmannschaften, dass es durchaus eine Bereicherung für die Liga ist. Das stellten die TVG-Spielerinnen, bei denen mit der Nordhornerin Svenja Strumpen auch eine Spielerin aus der Grafschaft im Aufgebot steht, auch gegen den SC Union unter Beweis.
    Es war ein schönes Spiel. Mit guten Aktionen auf beiden Seiten“, sagte Brinkmann zu dem Duell, bei dem auch der Rahmen stimmte: 350 Zuschauer unterstützten ihre Mannschaft nach Kräften. Im ersten Satz sahen die Besucher eine ausgeglichene Partie. Beim 21:20 lagen die Emlichheimerinnen noch knapp in Front, am Ende des Durchgangs konnte aber der Aufsteiger über ein 25:23 jubeln. In zweiten Spielabschnitt schien es beim 15:19 aus Emlichheimer Sicht brenzlig zu werden. Der SCU fing sich aber und wendete das Blatt (25:23).
    Der Knackpunkt des Spiels kam in der Mitte des dritten Satzes: Die Emlichheimerinnen sahen sich zwischenzeitlich einem 6:12- und wenig später einem 13:18-Rückstand gegenüber, behielten in der wichtigen Phase aber die Nerven. Das SCU-Ensemble holte Punkt um Punkt auf und ließ sich auch nicht davon aus der Ruhe bringen, dass Spielführerin Ramona Meier gegen Ende des Satzes verletzt passen musste. Mit der variabel agierenden Vanessa Hansmann im Zuspiel entschieden die Gäste den hart umkämpften Satz mit 27:25 für sich und bogen auf die Siegerstraße ein. „Man hat gesehen, dass die Köpfe der Gladbeckerinnen nach dem Verlust des dritten Satzes ein wenig nach unten gingen“, berichtete Brinkmann. Ihr Team dagegen nahm den Schwung auch in den vierten Satz mit und hatte den Gegner fortan sicherer im Griff.
    Durch den Erfolg haben die Niedergrafschafterinnen den Anschluss an die oberen Tabellenplätze hergestellt. Bevor es ab Ende Oktober mit den Duellen gegen die Teams aus Münster, Hamburg und Parchim gegen echte Riesen der Liga geht, stehen für den SCU aber erst einmal zwei spielfreie Wochenenden auf dem Programm.

    SC Union: Stegemeyer, Koning, Meier, Meyerink, de Boer, Hansmann, Kwade, Geerties, Weggebakker, Kerperin.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


05.10.2009: Giants verlieren erneut knapp

    Der TV Gladbeck Giants wartet in der 2. Frauenvolleyball-Bundesliga weiter auf den ersten Erfolg. Gegen den SCU Emlichheim verlor der Aufsteiger in der Artur-Schirrmacher-Halle mit 1:3.
    Das erste feierten die 262 Zuschauer in der Artur-Schirrmacher-Halle während einer Auszeit des dritten Satzes. „Oh, wie ist das schön”, sangen die Fans schon früh. Und warum auch nicht: 14:6 führten die TV-Giants, den ersten Satz hatten sie sich druckvoll und engagiert gesichert, den zweiten abgegeben, aber einen enormen Kampf gezeigt und Bälle gekratzt, bei denen man sich wunderte, dass dort überhaupt noch eine Hand drunter passte. Klar, so würde es weitergehen ...
    Die Fratze der Giants
    Doch mit dieser Auszeit wechselte sich Gesicht zwei ein; die Fratze der Giants. Kurz gesagt, die Gladbeckerinnen, sie gaben diesen doch schon so sicheren Satz samt zweier Satzbälle (!) ab. Gut, es war knapp und lang, aber alles, was vorher floss, stockte nun. Und im vierten Durchgang konnte man sich in Ruhe eine Currywurst holen - dass da noch was passieren könnte, niemand glaubte wohl daran. Trainer Waldemar Zaleski, der schrie und schrie und sich irgendwann im Spiel mit den flachen Händen gegen die Stirn donnerte, war erneut aufgebracht: „Eine gute Chance, wir haben sie vermasselt.”
    Taktische Schläge
    Dabei hatte sein Team wie geplant den Gegner per Aufschlag unter Druck gesetzt, seines Tempos beraubt, zudem gut abgewehrt, geblockt. Emlichheim hatte ja Ähnliches vor, nur es klappte nicht, die Gäste machten einige Fehler, das kam erleichternd hinzu. „Aus irgendeinem Grund”, rätselt Zaleski, „haben wir dann aber auf taktische Schläge umgestellt.”
    „Taktische Schläge”, das sind nicht die notwendig mutigen Draufhauer, die druckvollen, die den Gegner zum Reagieren zwingen. Das sind die soften, vermeintlich platzierten, die scheinbar trickreichen. „Aber die kennen alle Tricks aus unserer Trickkiste”, ärgerte sich Zaleski. So nahm der Gast dankbar Tempo auf, die Trainer wechselten viel und hatten irgendwann dann eine passende Formation am Netz, um sich emsig zum Sieg zu ackern (bei acht Punkten Rückstand in Satz drei).
    "Ein gutes Spiel"
    „Ein gutes Spiel”, sah der Giants-Coach trotz allem. Aber gegen Berlin, Emlichheim und eigentlich schon gegen Hamburg spielten die Giants ähnlich; spielerisch in Ordnung eben. Siege gab's dennoch nicht. SCU-Trainerin Danuta Brinkmann erklärte es einem Gladbecker Zuschauer so: „Da fehlt die Erfahrung.” All' die Gladbecker Gäste (Gäste von oben, wohlgemerkt) steckten durchaus in schwierigen Situationen gegen die Giants. Der Unterschied ist, dass sich diese erfahrenen Teams im Spiel halten. „Kopfsache”, vermutet Zaleski, der zugibt: „Es ist immer noch ein Lernprozess, der allerdings länger dauert als erwartet.”
    Direkter Konkurrent
    In Norderstedt wartet nun ein direkter Konkurrent. Ein Sieg wäre sicherlich wichtig. Denn dass sie spielen können, zeigten die Giants nun, Zweitliga-Arme und -Beine haben sie. Dass sie auch einen Zweitliga-Kopf besitzen, gilt es zu beweisen.

    TV Gladbeck: Schepers, Gatzmanga, Krefting, Marschollek, Göke, Mertens, Theis, Strumpen, Friedrich, Kroos, Ferling, Kerksick.

    Quelle: Jens Conrad, WAZ

 


03.10.2009: Giants treffen auf Emlichheim

    Es ist das dritte Heimspiel in Serie für den TV Gladbeck Giants. Am Samstag, 3. Oktober, treffen die Zweitliga-Volleyballerinnen auf den SCU Emlichheim.
    Den September wollte TV-Trainer Waldemar Zaleski seinen Giants ja geben, um in die Zweite Liga hinein zu finden; gegen bisher drei äußerst starke Gegner, die ihnen in diesem Monat der Spielplan bescherte. Nun ist knapp Oktober und SCU Emlichheim wird am Samstag (19.30 Uhr, Artur-Schirrmacher-Halle) nach Gladbeck reisen: als der vierte Starke. Und vielleicht sollte man deshalb den September nicht nach Tagen, sondern nach Gegnern datieren. Man könnte ihn noch späten September nennen, den Oktober. Vielleicht.
    Emlichheim immerhin hatte vor der Saison angekündigt, ein Aufstiegsaspirant zu sein. So richtig gezeigt hat das Team das noch nicht. Platz fünf (4:2 Punkte) in der Liga, einige zittrige Partien. Zaleski: „Entweder sind die noch nicht in Topform oder sie haben nicht das Potenzial.” Ihm kann's egal sein, sollte das Schwächeln der Gäste weiter anhalten. Jedenfalls sieht er im dritten Heimspiele in Folge nun „tatsächlich die Chance, dass wir gewinnen können”.
    Es ist möglicherweise auch ein Duell der Trainer: Beide - Zaleski sowie Gästetrainerin Danuta Brinkmann - durchliefen die polnische Volleyballschule. Und beide haben sich während der Vorbereitung getroffen. In Ootmarsum, Niederlande, erlebte Brinkmann die Giants als „ein gut eingespieltes Team. Sie spielen variabel und sie bevorzugen schnelle Kombinationen.” Ähnliches erwartet sie auch von ihrem Team. Zaleski übrigens sah Emlichheim in Holland dagegen „nicht so stark”.
    Trotzdem weiß er, dass seine Spielerinnen es mit einem erfahrenen Gegner zu tun bekommen werden, Erstliga-Jahre stehen da im Kader. „Die werden keine Geschenke machen”, ahnt der Giants-Coach. Und auch von Emlichheimer Seite wird versichert, „dass der SCU sicherlich nicht zur Laufkundschaft der Liga zählt”.
    Damit der TV nun weder auf Geschenke noch auf Laufkundschaft angewiesen ist, wäre es wohl wichtig „noch einen Tick besser zu spielen, als in den beiden letzten Spielen”, sagt Zaleski. Dieser Tick, er bedeutet wohl, wie es der Coach formuliert, „die maximale Leistung über die gesamte Dauer zu bringen”. Gerade gegen Berlin bekam man schmerzhaft zu spüren, was passiert, wenn der Tick nicht blau-weiß trägt: Trotz der spielerisch guten Leistung und des grimmigen Kampfgeistes entschieden individuelle Fehler und vor allem die Cleverness der Gäste das Spiel. Das hat Zaleski seinem Team wohl dick und fett aufs Taktikboard geschrieben. Und folgerichtig direkt daneben: „Wir müssen die Erfahrung Schrägstrich Cleverness von Emlichheim kompensieren.”
    Das sollen sie also richten seine zwölf Spielerinnen. Verzichten muss er weiterhin auf Mittelblockerin Jutta Hoppe (krank). Aber helfen wird dabei auch der neue siebte Mann/Frau: das Publikum. Nach dem letzten Heimspiel schrien die Leute den TV Gladbeck so nach vorne, dass die Berliner Gäste im Internet von „aufgepeitscht” und „die Halle tobte” sprachen.
    So oder so: Waldemar Zaleski wird nun nach dem Spiel erleichtert sein, dass fast alle von oben weg sind. Womöglich nehmen die Giants ja sogar zwei Punkte von dort oben mit. Und wenn nicht, dann beginnt der Oktober eben erst nächste Woche. In Norderstedt, beim Tabellenschlusslicht.

    Quelle: WAZ - Der Westen


 

03.10.2009: SCU trifft erneut auf einen Aufsteiger

    Emlichheimer Zweitliga-Volleyballerinnen zu Gast beim TV Gladbeck
    Auf einen heißen Kampf stellt sich Trainerin Dantua Brinkmann heute mit ihrer Mannschaft in Gladbeck ein. Um 19.30 Uhr gastieren die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim beim Aufsteiger. „Sie werden bestimmt loslegen wie die Feuerwehr. Da müssen wir dagegen halten“, betont die Trainerin. Die Gastgeberinnen sind zwar mit drei Niederlagen in die neue Liga gestartet, die Gegner hatten es dabei aber in sich. Mit dem Auswärtsspiel beim 1. VC Parchim (0:3) sowie den beiden Heimspielen gegen VT Aurubis Hamburg II (1:3) und den TSV Rudow Berlin (2:3) trafen sie auf drei Teams, die auch am Saisonende im oberen Tabellendrittel erwartet werden. Diesen Anspruch haben auch die Emlichheimerinnen. Brinkmann stellt deshalb klar: „Wir wollen Gladbeck unser Spiel aufzwingen.“
    Einen Eindruck von der Stärke des Aufsteigers konnten die Emlichheimerinnen in der Saisonvorbereitung gewinnen. Beim Turnier in Ootmarsum wusste das Team von Trainer Waldemar Zaleski voll zu überzeugen. Am vergangenen Wochenende brachte der variabel angreifende Neuling den Tabellenführer aus Rudow an den Rand einer Niederlage.
    Für das SCU-Ensemble ist die Partie in Gladbeck das dritte Aufeinandertreffen mit einem Aufsteiger in Folge. Nach der überraschenden Niederlage bei der SG Rotation Prenzlauer Berg und dem 3:0 gegen den SC Langenhagen am vergangenen Spieltag wollen die Emlichheimerinnen die Bilanz jetzt positiv gestalten. Bevor sich die Mannschaft heute Nachmittag auf den Weg ins Ruhrgebiet macht, werden sie in der heimischen Vechtetalhalle noch ein lockeres Abschlusstraining absolvieren. Da wird dann auch Vanessa Hansmann wieder mit von der Partie sein. Die Zuspielerin weilte unter der Woche auf Studienfahrt. Was Brinkmann von ihren anderen Spielerinnen im Training zu sehen bekam, stimmt sie aber optimistisch: „Unser Spiel wird immer schneller und flüssiger“, erkennt sie einen Aufwärtstrend. Nach dem Spiel in Gladbeck haben die Niedergrafschafterinnen noch mehr Zeit, an der Abstimmung zu feilen. Wegen des Rückzugs des VC Olympia Berlin und des Jugend-Bundespokals folgen dann zwei Wochenenden ohne Punktspiele.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     

 

 

 

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