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31.01.2010: 2. Bundesliga

    Schwacher SCU beschert Gladbeck den dritten Saisonerfolg.

    Eine zeitweise desolate Vorstellung bot der SCU Emlichheim den 400 Zuschauern bei seinem ersten Auftreten in diesem Jahr vor heimischer Kulisse. Mit 1:3 (29:27)(21:25)(20:25)(19:25) Sätzen mussten sie sich dem Aufsteiger TV Gladbeck geschlagen geben.
    Trainerin Danuta Brinkmann musste auf die etatmäßige Libera Christiane Kerperin und auf Aussenangreiferin Dina Kwade verzichten. Vor allem der Ausfall von Christiane Kerperin schmerzte besonders, denn in der Annahme lag an diesem Nachmittag die große Schwäche des SCU. Ersatzlibera Anouk Haan, sonst für den SCU III in der Landesliga tätig, war völlig überfordert und konnte in der Annahme nicht für die nötige Sicherheit sorgen.
    Die Gladbecker, vom Trainer Waldemar Zaleski hervorragend eingestellt, schlugen während des gesamten Spiels außerordentlich gut auf. Die harten Aufschläge brachten das SCU- Team immer wieder so unter Druck, dass ein kontrollierter Spielaufbau nicht möglich war, vielfach wurden die SCU Angriffe zu unkonzentriert vorgetragen.
    Gladbeck präsentierte sich von Beginn an kämpferisch und bestimmte das Spiel. Im ersten Satz konnten die Damen des SCU beim Stand von 22:21 erstmals in Führung gehen. Diesen Durchgang konnten sie nach vier Satzbällen mit 29:27 noch für sich entscheiden, danach war es mit der SCU- Herrlichkeit vollends vorbei.
    Im zweiten Satz war das Team von SCU Trainerin Danuta Brinkmann völlig von der Rolle.3:8, 3:14 und 5:18 hieß es zwischenzeitlich. Gladbeck spielte den SCU in dieser Phase förmlich an die Wand, versäumten es aber den Satz zu Ende zu spielen und ermöglichten damit dem SCU sich Punkt für Punkt wieder heranzuspielen. Am Ende langte es trotzdem nicht, denn zu viele Eigenfehler des SCU sorgten auf Gladbecker Seite für die restlichen Punkte, um mit 25:21 den zweiten Durchgang für sich zu entscheiden.
    Ganze zwei Mal führte der SCU im dritten Satz. Zuwenig , um den Satz für sich zu entscheiden. Fehler in der Annahme, Aufschläge ins Netz, Angriffe ins Aus. Der SCU offenbarte Schwächen in allen Mannschaftsteilen. Gladbeck brauchte nur auf die Fehler des SCU zu warten und so fielen ihnen die Punkte zu wie reife Äpfel. Das 25:20 war nur die logische Folge.
    Das gleiche Bild im vierten Satz. Gladbeck setzte mit harten und genauen Aufschlägen den SCU immer wieder unter Druck. Mit einem Zwischenspurt setzten sich der Aufsteiger mit 13:7 ab. Danuta Brinkmann versuchte es mit ihrem letzten Trumpf und brachte Ramona Meier. Aber auch sie konnte mit ihrem Kurzeinsatz dem SCU- Team kein Leben mehr einhauchen. An diesem Nachmittag lief nichts mehr auf der SCU- Seite. Mit 25:19 gewannen die Gladbeckerinnnen den vierten Satz und feierten damit ihren dritten Sieg in dieser Saison.
    Gästetrainer Zaleski, seine Mannschaft und eine Handvoll Fans aus Gladbeck freuten sich riesig über den deutlichen Erfolg in der Vechtetalhalle.
    SCU Trainerin Danuta Brinkmann gab nach dem Spiel zu bedenken, dass ihr Team die Ausfälle nicht kompensieren konnte und daher die Niederlage unvermeidlich war. Mannschaft und Trainerteam haben nun viel Zeit bis zur nächsten Begegnung.
    Erst am 28. Februar steht das nächste Spiel auf dem Programm. Bis dahin sollte sich dann auch das Verletztenlazarett gelichtet haben. Ob das allerdings allein reichen wird, den Fans und Zuschauern wieder attraktiven Volleyball zu bieten, ist mehr als fraglich.
    Gegen den TV Gladbeck offenbarte das SCU- Team Schwächen, die man so noch nicht in der Vechtetalhalle gesehen hat.

     


28.01.2010: Erster Auftritt des SCU in diesem Jahr vor heimischer Kulisse.

    Nach drei Auswärtsauftritten spielt der SCU am kommenden Sonntag zum ersten Mal in diesem Jahr vor heimischem Publikum. Um 16.00 Uhr trifft das SCU- Team in der Vechtetalhalle auf den TV Gladbeck.
    Nach zwei Niederlagen in Oythe und Münster kehrte der SCU am vergangenen frühen Sonntagmorgen mit einem Sieg gegen Langenhagen zurück in die Grafschaft. In einer spannenden Begegnung behielten die Grafschafterinnen letztlich aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Teamleistung die Oberhand gegen den Aufsteiger aus Hannover. Mit der gleichen Einstellung will das Team von Trainerin Danuta Brinkmann auch am Sonntag in die Begegnung gegen den Aufsteiger aus Gladbeck zu Werke gehen. Wenngleich der Trainerin des SCU einige Verletzungssorgen plagen. “Dina Kwade kann aufgrund der erlittenen Knieverletzung definitiv nicht eingesetzt werden.“ Ein Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Libera Christiane Kerperin. „Wir hoffen aber ihre Fußblessur bis zum Sonntag soweit in den Griff zu bekommen, dass sie spielen kann,“ so die Trainerin. Eine Personalie wendet sich dagegen zum Guten, denn „Mannschaftsführerin Ramona Meier steht zumindest für Kurzeinsätze wieder zur Verfügung“. Das freut der SCU- Trainerin besonders, denn sie erwartet eine kampfstarke Mannschaft aus Gladbeck. „Sie werden um jeden Ball kämpfen. Sie brauchen dringend einen weiteren Sieg, um die Abstiegsplätze verlassen zu können.“
    Der TV Gladbeck war aufgrund der guten Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen mit viel Vorschusslorbeeren in ihre erste Bundesligasaison gestartet. Die Lorbeeren waren schnell verwelkt, denn momentan stehen in 14 Begegnungen nur zwei Siege zu Buche. Das reicht momentan nur für den 11. Platz in der Tabelle. Schon im Hinspiel siegte das SCU- Team mit 3:1 Sätzen und mit diesem Ergebnis könnte sich die Mannschaft des SCU und ihre Trainerin auch am Sonntag anfreunden.
    Vor der Pflicht am Sonntag steht zumindest für zwei Akteurinnen des SCU bereits am Freitag die Kür auf dem Programm, denn Mittelblockerin Bianca Meyerink und Aussenangreiferin Jennifer Geerties sind von den Lesern der „Grafschafter Nachrichten“ bei der GN- Sportlerwahl 2009 unter die ersten Drei gewählt worden. Während der „13. Nordhorner Sportgala“ soll am Freitagabend das Geheimnis gelüftet werden, wer auf die ersten Plätze gewählt wurde. Wie auch immer die Wahl ausfällt. Schon jetzt ist der SCU mächtig stolz auf seine beiden jungen Spielerinnen, die sich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnten.

 


24.01.2010: 2. Bundesliga

    Mit dem Glauben an die eigene Stärke erfolgreich.

    Am Ende war es ein einziger Punkt, der über den Sieg oder die Niederlage entschied. Die nackten Zahlen sprachen in der Endabrechnung für den SCU Emlichheim: Nach 114 Minuten Spielzeit hatte der SCU den Aufsteiger mit 3:2 (25:21-23:25 -20:25 -25:23 -15:13) Sätzen und mit 108:107 Punkten niedergerungen.
    Die Damen des SCU begannen gut, doch der SC Langenhagen hielt dagegen
    und es entwickelte sich im ersten Satz ein ausgeglichenes Spiel. Am Ende des ersten Satzes waren es vier Punkte Vorsprung für die Damen des SCU, die den Gewinn des ersten Satzes markierten.
    Den zweiten Satz verlor das Team des SCU am Ende mit 23:25. „Unglücklich“, wie Manager Jan Heinz Meyerink nach dem Spiel bemerkte. Beim Stand von 23:23 waren es zwei Annahmefehler auf Seiten des SCU, die für den Satzausgleich der Langenhagenerinnen sorgten.
    Durchgang drei wurde vom Gastgeber beherrscht. Der SCU konnte nur reagieren. „ Meiner Mannschaft fehlte in diesem Satz der Glaube an die eigene Stärke,“ so Trainerin Danuta Brinkmann.
    Langenhagen spielte stark auf, gewann Abschnitt drei mit 25:20 und nahm die Form mit in den vierten Satz.
    Hier erspielte sich Langenhagen schnell einen Vorsprung, SCU Trainerin Danuta Brinkmann versuchte mit Umstellungen den SCU wieder heranzuführen. Der Vorsprung des Gastgebers verringerte sich aber nur marginal. Es waren vor allem zwei Spielerinnen, die
    auch schon das Trikot des SCU getragen haben und noch tragen, die dem SC Langenhagen viele Punkte sicherten: Melanie Albers, die geborene Meppenerin und das Nachwuchstalent Lisa Gründing DSC07582waren mit ihren kraftvollen Angriffen die Punktegaranten. Beim Stand von 22:18 für Langenhagen hatte selbst die SCU- Trainerin das Spiel abgehakt und die Taktikmappe beiseite gelegt. Aber ihre Mannschaft kämpfte sich noch einmal zurück ins Spiel. Punkt für Punkt holten sie auf. „Christiane Kerperin hat mit einer Super Leistung in der Abwehr den Satz gedreht,“ machte die SCU Trainerin ihre Libera (Foto) für die Wende und für den Satzausgleich zum 2:2 verantwortlich.
    Im abschließenden Tie-Break erspielte sich das SCU-Team zunächst eine Führung von 7:4, aber Langenhagen ließ nicht locker. Zwischen beiden Mannschaften entwickelte sich ein Kopf an Kopf Rennen. Beide wollten den Sieg, beide hatten die Chance – der SCU nutzte sie: Beim Stand von 13:13 konnten Ronja de Boer und Linda Büsscher einen Angriff von Melanie Albers erfolgreich abblocken. 14:13 für den SCU – Matchball nach fast zwei Stunden Spielzeit. Langenhagen nimmt die letzte Auszeit. Die SCU Trainerin nimmt Jennifer Geerties beiseite und bestärkt sie noch einmal, bevor sie zur Aufschlaglinie geht. Der Aufschlag ist erfolgreich, der Matchball ist verwandelt und ein hartes Stück Arbeit ist erfolgreich zu Ende gebracht worden.
    Trainerin Danuta Brinkmann war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden und zollte dem Aufsteiger ein großes Lob. „Langenhagen hat sich taktisch und technisch gesteigert. Die Verpflichtung von Trainerfuchs Sinisa Bakarec zahlt sich aus. Meine Mannschaft hat im Tie-Break wieder den Biss gezeigt, den ich sehen will. Zwischenzeitlich fehlte der Glaube, aber am Ende haben wir gezeigt, dass wir ein Team sind, die nur gemeinsam erfolgreich sein kann.“

     


21.01.2010: 2. Bundesliga

    SCU- Gastspiel beim Tabellennachbarn

    Nach den letzten drei Niederlagen gegen die Top 3 Mannschaften der aktuellen Tabelle geht es am kommenden Wochenende für die Damen des SCU gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn SC Langenhagen. Gegen den Aufsteiger aus Hannover hat die Mannschaft von Trainerin Danuta Brinkmann in dieser Saison schon zweimal gespielt. Im Hinspiel gab es in der heimischen Vechtetalhalle einen glatten 3:0 Erfolg und im Regionalpokal siegte das SCU-Team ebenso souverän mit 3:0. Aufhorchen ließ das Team aus der Landeshauptstadt im ersten Spiel der Rückrunde, als sie überraschend VT Aurubis Hamburg mit 3:1 besiegten. SCU Trainerin Danuta Brinkmann will den Sieg aber nicht „überbewerten“, wenngleich sie die Langenhagenerinnen nicht unterschätzen will. „Sie haben sich an das Niveau in der Liga gewöhnt und auch viel gelernt.
    Für ihr Team soll das Spiel eine „Pflichtaufgabe werden“. Vor allem fordert die Trainerin des SCU ein anderes Auftreten ihrer Mannschaft. „In Münster stimmte die Einstellung nicht. Das muss sich ändern. In Langenhagen wird die Mannschaft anders auftreten,“ so die SCU Trainerin. Personell wird sich auch etwas ändern, denn Dina Kwade wird aufgrund einer Knieverletzung ein „zweiwöchige Pause“ einlegen müssen. Janine Schoroth aus dem Regionalteam hat bereits in der vergangenen Saison ein Gastspiel beim Bundesligateam absolviert und wird die Mannschaft nach Hannover begleiten. „ Janine kann ich auf der Außen- und Diagonalposition einsetzen,“ freut sich Danuta Brinkmann über die zusätzliche Alternative.
    Für eine Spielerin wird das kommende Wochenende ein ganz besonderes werden, denn Lisa Gründing, Außenangreiferin des SC Langenhagen wird am Samstag versuchen mit ihrem Verein dem SCU ein Bein zu stellen. Bereits einen Tag später wird sie das Trikot des SCU Emlichheim überstreifen, um sich mit dem SCU bei den Bezirksmeisterschaften der U 20 in Hinte für die Landesmeisterschaften zu qualifizieren.

 


17.01.2010: 2. Bundesliga

    Nach der Niederlage in Münster steht der SCU zwischen Gut und Böse.

    Ein Gutes hatte die deutliche 0:3 (19:25)(19:25)(15:25) Niederlage des SCU Emlichheim am gestrigen Nachmittag in Münster. Es waren nur 112 Zuschauer zugegen, die Zeuge wurden vom schwachen Auftritt des SCU Teams gegen die Zweitvertretung des USC Münster. Die Mannschaft des SCU konnte in keiner Phase des Spiels den Beweis erbringen, dem Gegner Paroli bieten zu können.
    Trainerin Danuta Brinkmann überraschte zunächst mit einer Änderung auf der Liberaposition. Anstelle der etatmäßigen Christiane Kerperin schlüpfte gestern Dina Kwade in das andersfarbige Trikot. „ Dina hatte sich im Abschlusstraining verletzt und konnte nicht springen. Mit der Maßnahme wollte Danuta zusätzlich den Aussenangriff stärken,“ so Manager Jan Heinz Meyerink, der aber im Verlauf der Partie mit ansehen musste, dass dieser Schachzug gründlich daneben ging: Christiane Kerperin, die während der gesamten Saison auf der Liberaposition eingesetzt war, wirkte auf ihrer der neuen Position zeitweise wie ein Fremdkörper und war nicht die erhoffte Verstärkung und Dina Kwade konnte auf der Liberaposition nicht für die nötige Stabilität in der Annahme sorgen.
    So kam es, wie es kommen musste: Der USC Münster stabil in der Annahme, beeindruckte mit schnellem Zuspiel und mit harten und kraftvollen Angriffen über die Aussenpositionen und über die Mitte wurden die Punkte eingefahren. Der SCU hingegen bemühte sich, aber die Schwächen in der Annahme ließen keinen ruhigen Spielaufbau zu. Zudem waren die Angriffe zu harmlos, um die Münsteranerinnen vor wirkliche Probleme zu stellen.
    Münster erspielte sich im ersten Satz schnell einen 4 Punkte Vorsprung, den sie zeitweise ausbauen konnten und den sie sicher bis zum Satzende verwalteten. Mit 25:19 gewann der USC den ersten Satz.
    Im zweiten Durchgang hatte der SCU den besseren Start und konnte sich eine Führung herausspielen. Zeitweise führte man mit vier Punkten Vorsprung. In dieser Phase des Spiels beeindruckte vor allem der Block des SCU. Mit der Sirene zur zweiten technischen Auszeit hatte der USC das Blatt aber wieder gewendet und hatte sich die Führung zum 16:15 zurückerkämpft. In der Folgezeit vermisste man auf SCU- Seite ein Aufbäumen gegen den drohenden Satzverlust. Eigenfehler und Konzentrationsfehler taten ihr übriges. Münster entschied auch den zweiten Satz mit 25:19.
    Im dritten Satz erwischte der USC über ein 4:0 und 8:2 einen Blitzstart. Ähnlich wie eine Woche zuvor in Oythe wurde der SCU kalt erwischt. Das Team um Spielführerin Inga Stegemeyer war auch gestern nicht in der Lage dagegenzuhalten und womöglich noch für eine Wende zu sorgen. Münster wurde auch im dritten Satz nicht wirklich gefordert und konnte sich seinerseits einige Eigenfehler leisten, die aus Sicht des SCU ein wenig für Ergebniskosmetik sorgten. Mit 25:15 im dritten Satz für den USC Münster war die dritte Niederlage in Folge für den SCU perfekt.
    Mit 14:12 Punkten rangieren die Emlichheimerinnen nun auf dem sechsten Platz der Tabelle und der Abstand zur Spitzengruppe hat sich weiter vergrößert. Allerdings braucht nach der gestrigen Leistung niemand in der Tabelle nach oben schauen. Seit gestern steht der SCU im Mittelfeld zwischen Gut und Böse, wobei der Abstand zu Gut genauso weit ist wie zu Böse.


15.01.2010: 2. Bundesliga

    Das ewig junge Duell am Berg Fidel

    Am kommenden Samstag kommt es um 16:00 Uhr in Münster wieder einmal zum ewig jungen Duell zwischen dem heimischen USC Münster II und dem SCU Emlichheim. Seit der SCU in der Bundesliga spielt „haben wir uns immer reizvolle Spiele geliefert“, so SCU Trainerin Danuta Brinkmann, die auch „morgen ein spannendes Spiel“ erwartet.
    In Oythe vermisste die Übungsleiterin bei ihrem Team die nötige Lockerheit. „ Für viele Spielerinnen war die Anspannung, auf die ehemaligen Mitspielerinnen zu treffen, doch spürbar. Gegen Münster sieht das wieder anders aus, da muss mein Team Eigenfehler minimieren und sich in der Annahme steigern“. In der vergangenen Saison konnte der SCU in Münster zweimal gewinnen. Im Pokal und in der Meisterschaft gingen sie als Sieger vom Platz. In dieser Saison fehlte dem jungen SCU-Team im Hinspiel die Konstanz, um aus einer heraus gespielten 2:0 Satzführung einen Sieg zu gestalten. Münster gewann seinerzeit mit 3:2. Der USC hat an diesem Wochenende gleich zwei Spiele zu absolvieren. Nach dem Heimspiel am Samstag gegen den SCU, geht es für die Mannschaft von Trainer Peter Pourie am Sonntag nach Berlin. Dort erwartet sie um 16:00 Uhr die Rotation Prenzlauer Berg.
    Im SCU Team stehen zwei Spielerin und die Trainerin an diesem Wochenende ebenfalls unter einer Doppelbelastung. Am Sonntag findet die Endrunde der Bezirksmeisterschaften der U18 statt. „Ausrichter ist Tecklenburg und gespielt wird in Hörstel“, weiß Trainerin Brinkmann zu berichten. Von der 1. Mannschaft werden Jennifer Geerties und Linda Büsscher das U18 Team des SCU verstärken.
    Zunächst aber gilt die volle Konzentration dem Spiel in Münster. “Meine Mannschaft muss ihr Spiel in den entscheidenden Situationen konsequent zu Ende spielen“, so die klare Zielvorgabe der Trainerin.


10.01.2010: 2. Bundesliga

    SCU-Tief sorgt für Niederlage in Oythe

    Das Volleyballjahr 2010 begann für den SCU Emlichheim mit einer Niederlage. Im ersten Spiel der Rückserie unterlagen die Damen des SCU am frühen Samstagabend dem VfL Oythe mit 1:3 (15:25)(25:21)(23:25)(25:19) Sätzen.
    Ernüchternd, enttäuscht und müde kehrten Mannschaft und der Begleittroß erst kurz vor Mitternacht wieder nach Emlichheim zurück. Das Tief „Daisy“ war für eine beschwerliche Rückreise verantwortlich. „Wir sind mit 60 km/h über die verschneiten Straßen gefahren. Aber alle sind wohlbehalten wieder zu Hause angekommen,“ so SCU-Manager Jan Heinz Meyerink
    Welches Tief in der Sporthalle in Oythe für die Leistung seiner Mannschaft verantwortlich war, konnte er schnell erklären: „ Oythe hat heute konstanter gespielt. Wir hatten heute im entscheidenden Mannschaftsteil, der Annahme, unser großes Tief.“
    Im ersten Satz gegann der VfL Oythe furios und legte bereits im ersten Drittel des Satzes den Grundstein für den Satzgewinn. Der SCU „verschlief“ den Start und hatte mit 15:25 das Nachsehen.
    Den zweiten Satz gestaltete das Team von Trainerin Danuta Brinkmann ausgeglichen.„ Den zweiten Abschnitt haben wir konsequent zu Ende gespielt.“ Mit 25:21 gelang dem SCU der Satzausgleich.
    Für das Spiel der „entscheidende Satz“ war für alle Beteiligte der dritte Durchgang. Bis zur Mitte des Satzes hatte Oythe die Nase vorn. Der SCU konnte beim 16:17 erstmals in Führung gehen und diese sogar bis auf 21:18 ausbauen. Für alle SCU Beteiligte war es „unerklärlich, wie die Mannschaft diese Führung wieder aus der Hand geben konnte“. Oythe drehte den Spieß noch einmal und siegte mit 25:23.
    Zu Beginn des vierten Satz gelang Dania Bremekamp auf Oyther Seite eine Aufgabenserie. Mit 9:1 hatte sie Oythe in den ausschlaggebenden Vorteil gebracht. Aus SCU Sicht war der Satz und damit das Spiel schon „gelaufen“. Oythe kontrollierte das Spiel und hielt den SCU auf Abstand. Mit 25:19 beendete Oythe das Spiel und konnte damit den ersten Sieg über die Emlichheimer feiern. Oythe festigte mit diesem Sieg über den Erzrivalen seinen zweiten Tabellenplatz.„
    Oythe hat heute klug gespielt und verdient gewonnen. Wir konnten heute in allen Mannschaftsteilen nicht überzeugen. Da gab es zu viele Auf und Abs. Es hat bei uns heute einfach nicht gepasst“, so SCU Trainerin Danuta Brinkmann, die nun mit ihrem Team den sechsten Tabellenplatz belegt.
    Am kommenden Samstag wartet der nächste dicke Brocken auf den SCU, denn dann geht es gegen die Zweitvertretung des USC Münster. Das Tief „Daisy“ ist dann bereits abgelöst und auch der SCU sollte sein Tief dann überwunden haben und für anderes Wetter sorgen.


07.01.2010: 2. Bundesliga:

    SCU startet beim Tabellenzweiten Oythe in die Rückrunde.

    Die Spielpause in der 2. Volleyballbundesliga geht am kommenden Wochenende zu Ende. Die Damen des SCU Emlichheim starten mit einem Auswärtsspiel in Rückrunde der aktuellen Volleyballsaison. Am Samstag um 17:30 Uhr müssen sie beim VfL Oythe antreten.
    Ein „wichtiges Auswärtsspiel“ für das Team von Trainerin Danuta Brinkmann, die ihr Team sehr akribisch auf die Partie in Oythe vorbereitet hat. „Die Rückrunde beginnt für uns mit zwei schweren Auswärtsspielen in Oythe und Münster. Das sind für uns wichtige Spiele, um den Anschluß nach oben nicht zu verlieren“, so die Trainerin.
    Der VfL Oythe eroberte im letzten Spiel der Hinserie mit einem glatten 3:0-Sieg gegen den TSV Rudow Berlin für viele überraschend zweiten Platz der 2. Bundesliga Nord. Selbst Trainerin Ursula Bremekamp war überrascht vom Auftreten ihrer Teams in der Hinserie "Die Mannschaft hat eine tolle Hinserie gespielt. Irgendwie können wir das noch gar nicht richtig glauben.“ So ist die Vorfreude auf die Rückserie in Oythe riesengroß, denn neben dem SCU Emlichheim müssen auch der Spitzenreiter Leverkusen, Hamburg II, und der USC Münster noch in Oythe antreten.
    DSC_8930060_kleinFür ein spannendes Spiel werden beide Teams auch am kommenden Samstag sorgen, denn schon im Hinspiel lieferten die Oyther und der SCU in der Vechtetalhalle in Emlichheim einen wahren Volleyballkrimi. Nach 124 Minuten Spielzeit konnte der SCU die Partie knapp mit 3:2 (22:25 / 25:17 / 20:25 / 25:23 / 17:15) für sich entscheiden.
    Beide Teams „kennen sich sehr gut“, da bleibt für „ taktische Überraschungen“ wenig Raum. Schließlich trugen Judith Meyer, Christin Müller und Jurina Reinink schon das SCU Trikot. Jetzt vertreten sie die Farben von Oythe und werden hochmotiviert gegen ihre ehemaligen Mannschaftskameradinnen in das Spiel gehen.
    Genauso motiviert werden Trainerin und Spielerinnen des SCU nach Vechta reisen, um den derzeitigen Tabellenzweiten die erste Heimniederlage der Saison beizubringen. „In den Testspielen hat meine Mannschaft überzeugt und mit dem Selbstbewusstsein gehen wir die nächsten Aufgaben an“, so abschließend Trainerin Danuta Brinkmann.


01.01.2010: 2. Bundesliga

    Freundschaftsspiele für den Rythmus

    Die Rückserie der laufenden Zweitligasaison beginnt für die Damen des SCU am 9. Januar mit dem Auswärtsspiel in Oythe. Die Spielpause haben SCU- Trainerin Danuta Brinkmann und ihre Mannschaft genutzt, um „im Rhythmus zu bleiben“. Am vergangenen Dienstag verbrachte das Team in der Vechtetalhalle. Trainingseinheiten und teambildende Maßnahmen standen auf dem Programm. Am Mittwochabend stand ein Trainingsspiel gegen den niederländischen ZP1050347_kleinweitligisten Set up Oootmarsum auf dem Programm. Das Team musste ohne Dina Kwade antreten, die eine Virusinfektion außer Gefecht gesetzt hatte. Jana Weggebakker übernahm den Part auf der Aussenposition, in der Mitte wechselten sich Bianca Meyerink und Linda Büsscher ab. Insgesamt war Trainerin Danuta Brinkmann mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. „ Im ersten Satz hatten wir Schwächen in der Annahme. Den Satz haben wir daher auch verloren. In den folgenden Sätzen hat die Mannschaft gut gespielt und wir konnten vier Sätze für uns entscheiden.“
    Im neuen Jahr steht am 2. Januar ein weiteres Trainingsspiel auf dem Programm. EyeToEye Lycurgus Groningen, auch ein Team aus der 2. niederländischen Liga, wird sich um 15:00 Uhr in der Vechtetalhalle sich mit dem SCU messen.
     „Die Rückrunde beginnt für uns mit zwei schweren Auswärtsspielen in Oythe und Münster. Das sind für uns wichtige Spiele und meine Mannschaft soll gut vorbereitet in die Rückrunde starten,“ so abschließend die Trainerin des SCU.

 


 

30.01.2010: Mit viel Schwung und Elan

    Emlichheimer Zweitliga-Volleyballerinnen empfangen morgen den TV Gladbeck
    Lange warten mussten die Anhänger des SC Union Emlichheim auf den ersten Heimauftritt des Volleyball-Zweitligisten in diesem Jahr. Die Heimpremiere feiert das Team von Trainerin Danuta Brinkmann am Sonntag um 16 Uhr gegen den TV Gladbeck. Nach zuletzt vier Auswärtsspielen in Serie wollen die Emlichheimerinnen sich morgen mit viel Schwung und Elan präsentieren.
    Der Kontrahent aus Gladbeck ist als Tabellenvorletzter zwar auf dem Papier ein scheinbar leichter Gegner, Brinkmann schiebt Gedankenspielen in diese Richtung aber sofort einen Riegel vor. „Sie spielen gegen den Abstieg und werden deshalb mit Sicherheit um jeden Ball kämpfen“, betont die SCU-Trainerin, deren Team das Hinspiel mit 3:1 für sich entschied.
    Den Schneid wollen sich die Emlichheimerinnen nach dem jüngsten Erfolgserlebnis in Langenhange vom Aufsteiger auf keinen Fall abkaufen lassen. „Der Sieg in Langenhagen hat gezeigt, dass wir nur gewinnen können, wenn wir als Team auftreten. Dass wir das Spiel am Ende noch umgebogen haben, war ein gutes Zeichen“, sagt Brinkmann.
    In personeller Hinsicht muss die Übungsleiterin vor dem ersten Spiel vor heimischer Kulisse allerdings improvisieren. Dina Kwade fällt wegen ihrer Knieverletzung weiterhin aus. „Ich werde in Absprache mit Gerjan Heerkes kurzfristig eine Spielerin aus der zweiten Mannschaft dazuholen, um auf der Außenposition Alternativen zu haben“, sagt Brinkmann. Universalangreiferin Janine Schoroth, die am vergangenen Wochenende in Langenhagen überzeugte, wird es nicht sein. Denn sobald eine Spielerin in einer Saison zwei Spiele in der 2. Liga bestritten hat, ist sie dort festgespielt.
    Das betrifft auch Jacky Boukamp. Die Libera des Regionalligateams kam in dieser Spielzeit ebenfalls schon einmal in der ersten Mannschaft zum Einsatz. Da Christiane Kerperin nach ihrer Trainingsverletzung weiterhin mit Schmerzen im Fuß zu kämpfen hat, wird als Libera-Alternative deshalb erneut Anouk Haan mit dabei sein. Die 16-jährige Niederländerin, die bei Claudia Volkers im Oberligateam spielt, stand schon in Langenhagen für den Notfall bereit, wirkte da aber noch nicht mit. Gleiches galt für Ramona Meier. Morgen möchte die Trainerin ihrer Spielführerin, die nach ihrer Kreuzbandverletzung Mitte vergangener Woche wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, aber einige Kurzeinsätze ermöglichen. Im Angriff wird Meier aber noch nicht zu sehen sein. „Ramona tastet sich langsam wieder heran. Deswegen macht sie im Training auch noch keine Sprünge“, berichtet Brinkmann.
    Die Zeit, wieder 100-prozentig fit zu werden, bietet anschließend der Spielplan. Denn nach der morgigen Partie gegen Gladbeck steht für den SCU mit einem Heimspiel gegen den 1. VC Parchim erst Ende Februar das nächste Punktspiel auf dem Programm.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


30.01.2010: Giants treten in Emlichheim an

    Das dritte Zweitliga-Auswärtsspiel in Folge bestreiten die Volleyballfrauen des TV Gladbeck am Sonntag, 31. Januar, im niedersächsischen Emlichheim. Die Giants rechnen mit einem Gastgeber, der überaus motiviert in die Partie gehen wird.
    Vor der Saison hatte der SCU Emlichheim mit einer vorderen Platzierung geliebäugelt. Nach 14 absolvierten Partien sieht die Realität ganz anders aus. Rang sechs, 16:12-Punkte - für den Gegner des TVG geht es eigentlich um nichts mehr in den nächsten Wochen und Monaten. „Deshalb stehen sie im Emlichheim unter dem Druck, gegen uns gewinnen zu müssen. Umfeld und Verein rechnen sich bestimmt zwei Punkte aus“, vermutet Waldemar Zaleski, der Trainer der akut vom Abstieg bedrohten Gladbeckerinnen, die mit 4:24-Zählern den vorletzten Platz in der Tabelle einnehmen.
    Trotz der vielen Niederlagen und trotz der herrschenden Alarmstufe rot ist die Stimmung im Lager der Giants laut Zaleski nach wie vor gut. Realistisch wie Gladbecker nun einmal sind hatte sich der TVG nach dem Aufstieg und vor dem Beginn der Meisterschaftsrunde nur den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. „Und davon“, sagt Zaleski mit Blick auf die Kontrahenten aus Parchim und Norderstedt, „sind wir immer noch nicht weit entfernt. Es fehlen uns zwei bis vier Punkte.“
    Die Giants werden am Sonntag nicht nach Emlichheim fahren, um brav die Punkte abzuliefern. „Wenn wir tatsächlich am Limit spielen, können wir diesen Gegner schlagen“, sagt Zaleski. Das Hinspiel in der Artur-Schirrmacher-Halle hat gezeigt, dass dies möglich ist: Der TVG verlor zwar mit 1:3, die Sätze aber waren allesamt heiß umkämpft. 25:23 ging der erste an den Gastgeber, 23:25, 25:27 und 21:25 endeten die folgenden Durchgänge. Emlichheims Trainerin Danuta Brinkmann hatte die knappe Niederlage der Gladbeckerinnen vor allem auf einen Faktor zurückgeführt: „Da fehlt die Erfahrung.“
    Womit ein wichtiger Punkt angesprochen wäre. Denn Emlichheim schickt eine recht routinierte Mannschaft auf das Parkett. „Spielerinnen, die in der 1. und 2. Liga gespielt haben, und Spielerinnen aus der holländischen A-Division“, betont Zaleski. Der Gladbecker Trainer glaubt trotzdem an eine Chance: „Für uns ist das ein Gegner, der uns einigermaßen liegt.“
    Hoffnung schöpft Zaleski aus der Tatsache, dass ihm am Sonntag in der Vechtetalhalle der komplette Kader zur Verfügung steht. Außerdem hat der Coach zuletzt erkennen können, dass „die eine oder andere Spielerin Fortschritte gemacht hat“. Anna Marschollek habe sich, so der Trainer, im Angriff und beim Aufschlag stabilisiert, auch Meike Schepers und Katharina Friedrich erwähnt der Übungsleiter in diesem Zusammenhang. Und Stefanie Krefting. „Sie spielte zuletzt im Aufbau diszipliniert, konzentriert und sicher. Steffi hat sich dem Niveau der 2. Liga angepasst“, sagt Zaleski.
    Der SCU Emlichheim gewann seine letzte Partie in Langenhagen mit 3:2. Davor gab es Niederlagen in Oythe und Münster. Vor der Begegnung mit dem TVG plagen die Niedersachsen jedoch einige Personalprobleme: Außenangreiferin Dina Kwade (Knieverletzung) fällt definitiv aus, fraglich ist der Einsatz von Libera Christiane Kerperin. „Wir hoffen aber ihre Fußblessur bis zum Sonntag so weit in den Griff zu bekommen, dass sie spielen kann“ so SCU-Trainerin Danuta Brinkmann. Mannschaftsführerin Ramona Meier (Außenangriff) steht laut Emlichheimer Homepage für Kurzeinsätze wieder zur Verfügung.

    Quelle: Thomas Dieckhoff ,WAZ,

 


30.01.2010: SC Union II will Siegsserie ausbauen

    Osnabrücker TB heute zu Gast – NVV-Team wird aus Liga zurückgezogen

    Mit einem Tabellennachbarn bekommen es heute Nachmittag erneut die Regionalliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim II zu tun. Um 16 Uhr gastiert der Osnabrücker TB in der Vechtetalhalle. Nach zuletzt drei Siegen in Folge ist das Team von Trainer Gerjan Heerkes auf den sechsten Tabellenplatz geklettert und hat nicht nur die GfL Hannover überflügelt, die am vergangenen Wochenende mit einer 0:3-Niederlage die Heimsreise in die Landeshauptstadt antreten musste, sondern auch die Osnabrückerinnen. Ausruhen will sich die SCU-Reserve darauf aber keineswegs. „Es ist alles immer noch sehr eng beisammen. Wir müssen auch gegen Osnabrück an die starken Leistungen der letzten Wochen anknüpfen“, betont Heerkes. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt den SCU-Coach. Inklusive der Emlichheimerinnen haben gleich vier Mannschaften ein ausgeglichenes Punktekonto (14:14). Selbst der Tabellendritte aus Cloppenburg ist mit 16:12 Zählern in unmittelbarer Nähe. Im Hinspiel in Osnabrück behielt der SCU in allen drei Sätzen knapp die Oberhand.
    Die beiden Teams aus dem Bezirk Weser-Ems sind an diesem Wochenende die einzigen Regionalligisten, die im Einsatz sind. Denn die drei Partien der NVV-Auswahl, die von Freitag bis Sonntag angesetzt waren, werden nicht ausgetragen. Das Projekt, die Auswahlspielerinnen im Spielbetrieb zusätzlich zu fördern, wird nach Auskunft Heerkes` ausgesetzt und alle Spiele des NVV-Teams mit 3:0 für den Gegner gewertet. Ohne ihre bereits höherklassig spielenden Top-Spielerinnen Jennifer Geerties vom SCU sowie Carina Aulenbrock und Melanie Keil vom VC Olympia Berlin war das NVV-Team, in dem auch mehrere Jugendspielerinnen aus Emlichheim stehen, in der dritten Liga nicht konkurrenzfähig. NVV-Trainer Gunnar Kraus ist am Wochenende dennoch im Einsatz, denn er ist in Peronalunion auch Trainer des Osnabrücker TB.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


26.01.2010: Langenhagen: Zwei Punkte fehlen zum Glück

    SCL verliert knapp gegen den SCU Emlichheim
    Ein denkbar knappes Duell lieferten sich die Tabellennachbarn SC Langenhagen und der SCU Emlichheim am Samstagabend. Vor 107 Zuschauern boten die beiden Mannschaften zwei Stunden Zweitliga-Volleyball der an Höhepunkten nichts offen ließ. Spannende Ballwechsel, ebenso spannende Führungswechsel und am Ende das glücklichere Ende für die Gäste aus Emlichheim. Trotzdem, unzufrieden war Langenhagens Trainer Thomas Plathner nicht: "Unter den Voraussetzungen, mit denen wir ins Spiel gegangen sind, hätte ich nicht gedacht, dass die Begegnung so eng werden würde."
    Mit diesen "Voraussetzungen" war die Personalsituation der Gastgeber gemeint. Kathrin Battermann konnte unter der Woche wegen einer Erkältung nicht trainieren und Christina Pietsch hatte sich im Training eine Verletzung an der Wade zugezogen, konnte dann aber doch spielen. Leider musste der SCL einen weiteren Ausfall im Laufe des Spiel hinnehmen, denn im zweiten Satz knickte Mittelblockerin Josephine Steckler um und konnte nicht weiterspielen.
    Die Gastgeberinnen konnten die Emlichheimerinnen unter Druck setzen und gingen nach dem dritten Satz mit 2:1 Sätzen in Führung. Der vierte Satz verlief eigentlich ebenfalls nach Plan, bis zum 23:19. Leider gelang es den SCL-Mädels ab diesem Zeitpunkt nicht mehr die entscheidenden zwei Punkte für den Sieg zu machen und so holte sich Emlichheim den schon verloren geglaubten Satz und im anschließenden Tie-Break das Spiel.
    Knapp verloren haderten die SCLer Damen noch eine Weile mit sich selbst, während Trainer Thomas Plathner Positives filterte: "In der Hinrunde hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch keine Punkte geholt."
    Der SCL zeigte eine gute Leistung, bei dem vielleicht lediglich nur die "Kaltschnäuzigkeit" fehlte, um der etablierten Zweitliga-Mannschaft aus Emlichheim ein Bein zu stellen. Am kommenden Samstag tritt das Team aus Langenhagen gegen den 1. VC Norderstedt an und will dann wieder nach zwei Niederlagen einen Sieg nach Hause holen.

    Quelle: DVL News

 


 

25.012.010: SC Union wendet noch das Blatt

    3:2-Sieg nach 1:2-Rückstand
    Als der SC Union Emlichheim am Sonnabend im Zweitliga-Duell mit dem SC Langenhagen kurz vor einer Niederlage stand, avancierten zwei Spielerinnen zu den Matchwinnern, die ansonsten weniger im Rampenlicht stehen: Christiane Kerperin und Janine Schoroth. Die Libera kratzte in der entscheidenden Phase wichtige Bälle vom Boden, die Leihgabe aus der zweiten Mannschaft behielt an der Aufschlaglinie die Nerven und brachte das Team mit einer Serie zurück ins Spiel.
    Als Schoroth zum Service schritt, lag ihr Team nicht nur mit 1:2 Sätzen hinten, sondern stand beim 20:23 auch kurz vor dem Verlust des vierten Satzes und damit des gesamten Matches. Fünf Aufschläge und mehrere Abwehrrettungsaktionen später sah die SCU-Welt aber wieder ganz anders aus. Mit 25:23 hatte das Team den vierten Spielabschnitt doch noch für sich entschieden und ging mit frischem Selbstvertrauen in den Tiebreak.
    Dort führten die Emlichheimerinnen von Beginn an. Spannend blieb es trotz einer zwischenzeitlichen 9:6-Führung dennoch. Denn die Gastgeberinnen zeigten sich im Vergleich zu den bisherigen Partien gegen den SCU stark verbessert und ließen auch im fünften Satz nicht nach. Beim 13:13 stand die Partie erneut auf Messers Schneide. Ein Doppelblock von Ronja de Boer und Linda Büsscher sowie ein starker Aufschlag von Jennifer Geerties sorgten dann aber für die Entscheidung – und große Erleichterung im Emlichheimer Lager. „Am Ende des Spiels sind wir so aufgetreten, wie ich es von meiner Mannschaft erwarte. Wir können nur als Team erfolgreich sein“, stellte Trainerin Danuta Brinkmann zufrieden fest.
    Der offene Schlagabtausch hatte sich bereits zu Beginn abgezeichnet: Die Emlichheimerinnen, bei denen Jana Weggebakker für die verletzte Dina Kwade auf der Außenposition agierte, kamen mit dem Gewinn des ersten Satzes gut aus den Startlöchern, Langenhagen hielt aber dagegen. Vor allem die ehemalige SCU-Spielerin Melanie Albers sowie Lisa Gründing, die bei den Jugendmeisterschaften das SCU-Trikot trägt, bereiteten den Emlichheimerinnen immer wieder Probleme. Der SCL behielt im zweiten und dritten Satz die Oberhand, stand in der Endabrechnung aber ohne Zählbares da – weil der SCU sich angeführt von Christiane Kerperin auf seine kämpferischen Tugenden besann.

    SC Union Emlichheim: Hansmann, Stegemeyer, Weggebakker, de Boer, Koning, Meyerink, Kerperin, Büsscher, Schoroth, Meier (n.e.), Haan (n.e.).

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


25.01.2010: SCU II: Dritter Sieg in Folge

    3:0 – Emlichheimerinnen tauschen mit Hannover die Plätze
    Der Höhenflug der zweiten Mannschaft des SC Union Emlichheim in der Volleyball-Regionalliga hält an. Vor heimischem Publikum ließ sich das Team von Trainer Gerjan Heerkes auch von der GfL Hannover nicht stoppen und fuhr durch einen glatten 3:0 (25:19, 25:16, 25:14)-Erfolg gegen den Tabellennachbarn den dritten Sieg in Folge ein.
    „Wir haben sie einfach vom Feld geputzt und nie einen Zweifel daran gelassen, wer das Spiel gewinnen wird“, freute sich Heerkes über die starke Vorstellung seines Teams. Angeführt von einer überragenden Paula Veldman bestimmten die Emlichheimerinnen ab der Mitte des ersten Satzes das Geschehen. Die niederländische Außenangreiferin war es auch, die ihr Team im ersten Satz nach einem 9:9-Zwischenstand mit einer Aufschlagserie mit 15:9 vorentscheidend in Führung brachte. Beim 18:13 feierte Desiree Schoroth ihr Regionalligadebüt; sie kam zwischenzeitlich für Nadine Brockmann im Diagonalangriff zum Zug. Wie Brockmann vertrat auch Desiree Schoroth ihre Schwester Janine gut, die mit der ersten Mannschaft in Langenhagen spielte.
    Im zweiten Spielabschnitt setzten die Gastgeberinnen sich schnell auf 13:7 ab. Wenig später nahm Heerkes einen Wechsel auf der Zuspielerposition vor und bewies damit, wie variabel das SCU-Spiel ist. Nachdem Lena Koenders in den ersten eineinhalb Sätzen vor allem die Außen- und Hinterfeldangreiferinnen ausgezeichnet in Szene gesetzt hatte, brachte Ylva Goor fortan vor allem die Schnellangreiferinnen in aussichtsreiche Angriffspositionen. Die Überlegenheit des SCU wurde so immer deutlicher. Obwohl die Hannoveranerinnen all ihre taktischen Möglichkeiten ausschöpften, ließen die Emlichheimerinnen im zweiten Satz nur 16 Punkte zu, im dritten Durchgang verwandelten sie den Matchball bereits beim 24:14.

    SC Union Emlichheim II: Koenders, Sokoli, Prins, Veldman, Koops, Brockmann, Boukamp, D. Schoroth, Goor, Scholz, Helweg.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


 

23.01.2010: Meier kehrt ins Aufgebot zurück

    SCU spielt heute in Langenhagen
    Redebedarf bestand in dieser Woche bei den Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim. Nach der deutlichen Niederlage gegen die zweite Mannschaft des USC Münster II betrieb Trainerin Danuta Brinkmann zusammen mit ihrem Team eine Aufarbeitung der Geschehenisse. „Bis zum Ende der Saison wollen wir uns anders präsentieren. Wir müssen mehr als Mannschaft auftreten“, hob die SCU-Trainerin hervor.
    Die erste Gelegenheit dazu haben die Emlichheimerinnen heute Abend in Hannover. Um 20 Uhr steht die Partie gegen den Tabellennachbarn SC Langenhagen auf dem Programm. Das SCL-Team hat der Niedergrafschafter Zweitligist in guter Erinnerung. Zweimal trafen die beiden Mannschaften in dieser Saison bereits aufeinander. Im Ligabetrieb und im Spiel um den Regionalpokal gingen die Emlichheimerinnen jeweils als 3:0-Siegerinnen vom Feld. Besonders im Pokalduell in Wietmarschen zeigte das Team dabei, was in ihm steckt. „Wir können ja hervorragend Volleyball spielen, wir müssen es aber auch abrufen“, betont Brinkmann.
    In personeller Hinsicht hat sich beim SC Union in dieser Woche einiges getan. Die erfreulichste Meldung betrifft die wichtigste Spielerin im Kader: Kapitänin Ramona Meier wirkte nach ihrer schweren Knieverletzung und langer Rekonvaleszenz am Donnerstag zum ersten Mal wieder im Training mit. Und auch wenn Meier noch keine Angriffsschläge absolvieren konnte, war sie für das SCU-Team eine echte Belebung.
    Die Stimmung auf dem Feld war gleich eine ganz andere. Und Ramona hat in der Abwehr schon wieder gut gearbeitet“, berichtet die SCU-Trainerin, die diesen zusätzlichen Motivationsschub in Absprache mit ihrer Spielführerin auch heute nutzen möchte. Meier wird zum Aufgebot gehören und bei Bedarf für einen Kurzeinsatz in der Defensive zur Verfügung stehen. Nicht für einen Einsatz in Frage kommt dagegen Dina Kwade. Nach ihrer Trainingsverletzung, die sie sich vor der Partie in Münster zuzog, muss die Angreiferin zwei Wochen pausieren.
    Um in der Offensive dennoch über Alternativen zu verfügen, wird Janine Schoroth aus der zweiten Mannschaft zum Team stoßen. Möglichlicherweise macht sich mit Anouk Haan sogar noch eine junges Libera-Talent aus der dritten Mannschaft mit auf den Weg nach Langenhagen, das Brinkmann zuletzt bei der U18 überzeugte. Letztlich kommt es darauf an, ob Christiane Kerperin, die sich am Donnerstag im Training leicht verletzte, für heute Abend grünes Licht gibt. „Die zweite Mannschaft hat ein wichtiges Spiel gegen Hannover, da möchte ich nach Janine Schoroth mit Jacky Boukamp nicht noch eine weitere Spielerin mitnehmen“, sagt Brinkmann.
    Die Gastgeberinnen ließen in den vergangenen Wochen mit zwei Siegen gegen den VT Aurubis Hamburg und den 1. VC Parchim aufhorchen. Zu den Leistungsträgerinnen zählt neben der ehemaligen Emlichheimerin Melanie Albers auch Lisa Gründing. Die Angreiferin, die heute noch gegen den SCU um Punkte kämpft, wird morgen bei den U20-Jugendbezirksmeisterschaften selbst das Emlichheimer Trikot überstreifen.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


23.01.2010: SC Langenhagen erwartet Emlichheim

    SCL will an die letzte gute Heimspielleistung anknüpfen und den Zuschauern ein spannendes Spiel liefern.
    Fulminant startete der SC Langenhagen mit einem Sieg über Aurubis Hamburg in die Rückrunde. Die Freude darüber wurde jedoch sogleich durch eine mittelmäßige Leistung und die daraus resultierende Niederlage bei Rudow Berlin gedämpft. Dies wollen die „Mädchen“, wie die Spielerinnen vom SCL liebevoll von ihrem neuen Co-Trainer genannt werden, am Wochenende gegen den SCU Emlichheim ändern.
    Das junge Team aus dem hohen Norden hat bislang eine gute Saison gespielt, doch wenn das Team vom SCL es an diesem Wochenende schafft, seine Leistung abzurufen und das komplette Spiel auf hohem Niveau zu gestalten, dürfte die Frage, wer am Samstagabend die zwei Punkte mit nach Hause nimmt bis zum letzten Punkt offen bleiben. Und dafür haben die Spielerinnen des SCL alles getan, d.h. konzentriert und konsequent trainiert.
    Das Team vom SC Langenhagen wird somit selbstbewusst und kämpferisch am Samstag auftreten, denn die Punkte sollen in Langenhagen bleiben und nicht auf den langen Weg durch Eis und Schnee in den Norden geschickt werden.

    Quelle: DVL News

 


23.01.2010: SC Union II will den Relegationsplatz verlassen

    Emlichheimerinnen empfangen heute die GfL Hannover – Trainer Heerkes muss improvisieren
    Die vor der Saison neu formierte Mannschaft des SC Union Emlichheim II ist endgültig in der Regionalliga angekommen. Nach dem 3:1-Erfolg gegen den damaligen Tabellenführer TV Eiche Horn siegte das Team von Trainer Gerjan Heerkes am vergangenen Wochenende beim Tabellendritten aus Cloppenburg mit 3:0.
    Diesen deutlichen Aufwärtstrend wollen die Emlichheimerinnen heute auch vor heimischem Publikum fortsetzen. Um 16 Uhr gastiert die GfL Hannover in der Vechtetalhalle. Mit den Gästen aus der Landeshauptstadt hat die SCU-Reserve noch eine Rechnung offen. Denn die Umstände der klaren 0:3-Niederlage in der Hinrunde hat Heerkes nicht vergessen. „Da standen wir bei der Anreise zwei Stunden im Stau, aber Hannover war nicht bereit, den Beginn des Spiels nach hinten zu verschieben“, erinnert sich der SCU-Coach. Die Tabellensituation sorgt auf SCU-Seite für zusätzliche Motivation. Mit einem Erfolg können die Emlichheimerinnen den direkten Tabellennachbarn überflügeln und was noch wichtiger ist: Den Relegationsplatz verlassen.
    Personell muss Heerkes heute allerdings improvisieren. Die Einsätze von Nadine Brockmann und Ylva Goor sind krankheitsbedingt noch mit einem Fragezeichen versehen. Nicht dabei sein wird Janine Schoroth. Die Spielführerin reist mit der Zweitliga-Mannschaft nach Langenhagen. Geschlossen wird diese Lücke familiär: Janines jüngere Schwester Desiree Schoroth rückt aus der dritten Mannschaft ins Aufgebot auf. Heerkes ist aber zuversichtlich, dass sein Team auch diese Umstellungen auffangen kann. „Am Anfang der Saison hatte ich nur wenige Spielerinnen mit Regionalliga-Erfahrung, aber jetzt haben sich alle an das Niveau herangearbeitet“, freut sich der SCU-Coach über die positive Entwicklung.
    Einen Grund, sich auszuruhen, leitet er daraus aber nicht ab: „Wir wollen uns weiter steigern.“ Viele junge Spielerinnen sind am Wochenende gleich doppelt gefordert, da am Sonntag in Hinte die U20-Bezirksmeisterschaften auf dem Programm stehen.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


 

18.01.2010: Gegen Topteams gibt’s nicht zu holen

    0:3 – Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union verlieren beim USC Münster II deutlich
    Die Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim mussten am Sonnabend in Münster schmerzlich erfahren, dass es für sie aktuell gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel der 2. Bundesliga nichts zu holen gibt. Gegen die Reserve des USC Münster kassierten die Niedergrafschafterinnen am Berg Fidel eine deutliche 0:3 (19:25, 19:25, 15:25)-Niederlage. „Ich bin von unserer Vorstellung enttäuscht. Wenn es nicht läuft, muss man zumindest 100-prozentig dagegenhalten. Das habe ich heute vermisst“, war Trainerin Danuta Brinkmann nach der Partie bedient.
    Nach dem starken Zwischenhoch mit vier Siegen in Serie wurden die Emlichheimerinnen zuletzt von den drei Topteams der Liga auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. In den drei Auswärtspartien gegen Bayer Leverkusen, den VfL Oythe und den USC II gelang den Emlichheimerinnen lediglich in Oythe ein Satzgewinn.
    Vor der der Partie in Münster musste Brinkmann verletzungsbedingt eine Umstellung vornehmen: Dina Kwade hatte sich am Freitag beim Abschlusstraining das Knie lädiert, sodass sie für den Außengriff nicht in Frage kam. Die 19-Jährige lief stattdessen als Libera auf, Christiane Kerperin übernahm ihre Rolle im Angriff. Im ersten Satz blieb die Partie bis zum Stand von 7:7 ausgeglichen. Anschließend zogen die Gastgeberinnen auf 10:15 davon. Eine Aufschlagserie von Kerperin brachte den SCU zwar wieder auf 14:15 heran, für den Satzgewinn kamen die Emlichheimerinnen dennoch nicht in Frage. „Auch wenn wir mal ein paar Punkte in Serie gemacht haben, war unser Schwung nach dem nächsten Fehler sofort wieder weg“, stellte Brinkmann enttäuscht fest.
    Nach dem 25:19 im ersten Satz kamen die Münsteranerinnen auch in Durchgang zwei besser aus den Startlöchern. Schon beim Stand von 0:3 nahm Brinkmann ihre erste Auszeit. Und ihre Ansprache schien zu fruchten – allerdings nur für kurze Zeit. Denn der SCU spielte sich zunächst eine Führung heraus, danach übernahmen aber wieder Münsteranerinnen das Kommando, die am Sonnabend in fast allen Spielelementen überlegen waren. „Es fing schon mit dem Aufschlag an. Der war viel zu harmlos. So hatte Münster kein Problem sein Spiel aufzuziehen“, nannte Brinkmann den gravierendsten Unterschied. So wurde die Partie zu einer eindeutigen Angelegenheit. Nach gerade einmal 70 Minuten stand es 3:0 für die USC-Reserve.
    Brinkmann stimmte vor allem die Art und Weise der Niederlage nachdenklich: „Im Training zeigen meine Spielerinnen immer, was sie können. Im Spiel fehlt aber die Risikobereitschaft“, sagte Brinkmann, die ihre beiden Zuspielerinnen Inga Stegemeyer und Vanessa Hansmann von der Kritik ausnahm: „Sie haben noch alles versucht.“

    SC Union Emlichheim: Hansmann, Koning, de Boer, Meyerink, Kerperin, Geerties, Kwade, Weggebakker, Stegemeyer, Büsscher.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

 


18.01.2010: USC II: Sieg und Niederlage

    In der Zweiten Volleyball-Bundesliga der Frauen hat die Reserve des USC Münster am Doppelspieltag das ganz große Ding verpasst. Nach dem souveränen 3:0 (25:19, 25:19, 25:15) am Samstag über Ex-Erstligist Union Emlichheim mussten sich die Unabhängigen gestern bei Rotation Prenzlauer Berg nach großem Kampf 2:3 (24:26, 24:26, 25:20, 25:18, 9:15) beugen. Trainer Peter Pourie war mit der Gesamtvorstellung seiner jungen Mannschaft sehr zufrieden. „Es war ein tolles Wochenende. Unsere Mädchen haben sehr viel gelernt.“
    Gegen Emlichheim agierte der USC nahezu fehlerlos. Die Gäste fanden nie ins Spiel. „Ich denke, sie waren schwer beeindruckt“, befand Pourie. Nur 24 Stunden später trat Münster gestern in der Hauptstadt an. Wiederum machten die Unabhängigen ein großes Spiel, diesmal ihnen jedoch die Schiedsrichter einen dicken Strich durch die Rechnung. „Normal ist es nicht meine Art, mich zu beschweren. Heute muss ich das tun. Es hat etliche heftige Fehlentscheidungen gegeben. Den zweiten Satz haben uns die Unparteiischen sogar regelrecht geklaut“, klagte Pourie.
    So bekam das „wirklich tolle Zweitligaspiel“ (Pourie) einen bitteren Beigeschmack. „Ansonsten hat es allen Beteiligten großen Spaß gemacht, auch den Zuschauern“, meinte der USC-Coach. Die Entscheidung zu Gunsten der Berlinerinnen fiel mitte des Tiebreaks, als der Gastgeber mit drei Aufschlägen von 7:6 auf 10:6 davonzog.
     

    Quelle: Wilfrid Sprenger, Westfälische Nachrichten

 


18.01.2010: 3:0 in Cloppenburg: SC Union II kommt gut aus den Startlöchern

    Die zweite Mannschaft des SC Union Emlichheim ist mit einer starken Leistung ins neue Volleyball-Jahr gestartet. Die Auswärtspartie beim bisherigen Tabellendritten TV Cloppenburg entschied das Team von Trainer Gerjan Heerkes am Sonnabend glatt mit 3:0 für sich. 25:22, 25:20 und 25:19 lautete es in der Endabrechnung aus Sicht des SC Union. Heerkes hatte sein Team im Vergleich zu den letzten Spielen auf mehreren Positionen umgestellt. Im Zuspiel begann in allen drei Sätzen eine gut aufgelegte Lena Koenders, in der Mitte stand zum ersten Mal Armanda Sokoli in der Anfangsformation. „Sie hat ihre Sache sehr gut gemacht“, freute sich der SCU-Coach über einen gelungenen Schachzug. In den ersten beiden Durchgängen bestimmten allerdings die Gastgeberinnen bis zur Mitte des Satzes das Geschehen. „Bei 15 Punkten haben wir sie aber jeweils eingeholt und dann gleich überholt“, berichtete Heerkes. Mit druckvollen Auf- und Angriffsschlägen bestimmte der SCU in der Folgezeit die Partie. Im dritten Satz dominierten zunächst die Emlichheimerinnen. Als der TVC auf 16:15 herankam, nahm Heerkes eine Auszeit und beorderte Ylva Goor auf die Zuspielerposition. Die Niederländerin harmonierte fortan vor allem mit Marlous Prins in der Mitte sehr gut. Eine Aufschlagserie von Prins brachte den SCU endgültig auf die Siegerstraße.

    SC Union Emlichheim II: Koenders, Veldman, Prins, Sokoli, Schoroth, Koops, Boukamp, Helweg, Goor, Brockmann, Scholz.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

 


18.01.2010: TVC-Frauen verpatzen den Start ins neue Jahr
 

    Regionalligavolleyballerinnen verlieren nach schwacher Vorstellung  
    gegen Union Emlichheim II glatt mit 0:3
    Die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg haben den Start  ins neue Jahr verpatzt: Nach schwacher Leistung unterlagen sie Union  Emlichheim II verdientermaßen mit 0:3 (20:25, 22:25, 19:25) und  verpassten es damit, sich weiter von der Abstiegszone der Regionalliga abzusetzen Nach genau 80 Minuten Nettospielzeit stand die ernüchternde Niederlage  fest. Dabei hatte es gar nicht einmal schlecht für die Gastgeberinnen begonnen. Über 4:2, 8:6, 10:8, 11:9 und 13:10 kamen sie zu einer 17:13-Führung. Doch die Gäste aus der Grafschaft Bentheim hatte sich den TVC schnell ausgeguckt. So kam Außenangreiferin Beate Grave, die eingangs ein ums andere Mal gepunktet hatte, kaum mehr zum Zuge und ohnehin schafften es die Gastgeberinnen kaum noch, sich durchzusetzen. Emlichheim drehte mit sieben Punkten in Folge den Spieß um und baute die 20:17-Führung bis zum Satzende auf 25:20 aus.
    Ein ähnliches Bild bot sich im zweiten Durchgang: Wieder legte der TVC eine Führung vor. Aus einem 5:1 wurde ein 8:5 und gar ein 12:6. Doch die Schützlinge von Trainer Panos Tsironis fanden an diesem Tag nicht zu der nötigen Konstanz, um aus diesem klaren Vorsprung etwas zu machen. Stattdessen kam Union II wieder auf Touren. Ruckzuck kamen die  
    Grafschafterinnen auf 11:12 heran – sehr zur Freude ihres Trainers Heerkes: „So wird Volleyball gespielt“, bejubelte er die Aufholjagd seiner hoch motiviert agierenden Mannschaft. Der TVC wehrte sich zwar nach Kräften, geriet beim 21:22 aber erstmals in Hintertreffen und gab  
    den zweiten Satz schließlich mit 22:25 ab – auch mit etwas Pech. Beim Stande von 21:23 pfiff die zweite Schiedsrichterin, Ute Fenstermann (Sulingen), einen Cloppenburger Aufstellungsfehler ab. Den wusste sie im Nachhinein zwar nicht hundertprozentig zu erklären, aber zu einer Wiederholung des Emlichheimer Aufschlages rang sie sich dennoch nicht durch. So stand es 24:21 für die Gäste und die machten den Sack rasch mit 25:22 zu. Damit war die Moral der Cloppenburgerinnen, die durch die Bank ein gutes Stück unter Normalform blieben, gebrochen. Zwar hielten sie den Rückstand im dritten Abschnitt über weite Strecken in Grenzen, aber das Gefühl, die Partie könne noch einmal kippen, beschlich die Zuschauer nicht. Als Emlichheim von 14:13 auf 18:13 davonzog, war die Entscheidung gefallen.  Über  23:17  kamen  die Gäste zum glatten 25:17 und feierten anschließend ausgelassen mit ihren Fans. Ein  Häuflein Union-Fans hatte nämlich mit einem Abstecher über Münster, wo die Emlichheimer Zweitligamannschaft mit 0:3 verlor, den Weg in die Halle an der Leharstraße gefunden, und ihr Team nach Kräften angefeuert. Keine Frage, dieser Sieg für Emlichheim geht absolut in Ordnung. Wir haben überhaupt nicht zu unserer Form gefunden. Union hat aber mit  tollen Angaben, einem starken Block und guten Angriffen überzeugt“, meinte TVC-Coach Tsironis. „Aber aus Niederlagen kann man mehr lernen, als aus Siegen und ich hoffe, dass uns dies schon bis zum nächsten Sonntag mit dem Spiel gegen Weende gelingt. Unterdessen wussten die Spielerinnen die Pleite sehr wohl einzuordnen, und das mit einer gehörigen Portion Eigenkritik: „Wir waren heute einfach nur schlecht. Da nehme ich mich nicht aus“, brachte es Karina Kahlert auf den Punkt.


    TVC: Elvira Lautenschläger, Andrea Brümmer, Beate Grave, Irene Miller, Karina Kahlert, Simone Elsner, Jenny Gilz, Karoline Meyer, Laura Blömer, Christine Thole, Natalie Miller.

    Quelle: Ludger Langosch (MT-Sportredaktion)

     


 

16.01.2010: Berg Fidel hat seinen Reiz nicht verloren

    SCU gastiert bei Münster II
    Duelle zwischen dem SC Union Emlichheim und dem USC Münster sind im Volleyball immer etwas Besonderes. Das gilt auch für das heutige Auswärtsspiel der Emlichheimerinnen am Berg Fidel (16 Uhr) – auch wenn das Team von Trainerin Danuta Brinkmann anders als bei frühreren Liga- oder Pokalaufgaben „nur“ auf die zweite USC-Mannschaft trifft. „Uns erwartet ein junges, talentiertes und williges Team“, sagt die SCU-Trainerin mit Blick auf den heutigen Gegner.
    Attribute, mit denen man auch die Mannschaft des SC Union berschreiben könnte. Denn wie die Reserve aus Münster haben auch die Emlichheimerinnen ihr Team in den vergangenen Jahren erheblich verjüngt. Besonders deutlich wurde das am vergangenen Wochenende bei der 1:3-Niederlage beim VfL Oythe. Den routinierten Gastgeberinnen stand in den letzten beiden Sätzen ein Team gegenüber, in dem mit Jennifer Geerties (15 Jahre), Linda Büsscher (16 Jahre) sowie den beiden 17-Jährigen Bianca Meyerink und Jana Weggebakker vier Jugendspielerinnen standen. „Wir entwickeln uns immer weiter, aber natürlich haben die jungen Spielerinnen noch nicht die Konstanz wie zum Beispiel eine Ramona Meier“, nennt Brinkmann einen Grund für das aktuelle Auf und Ab im SCU-Spiel. Die Spielführerin wird nach ihrer Knieoperation vermutlich in zwei Wochen wieder erstmals ins Mannschaftstraining einsteigen.
    Brinkmann hat aber auch ohne das Mitwirken ihrer wichtigsten Führungsspielerin vertrauen in die Leistungsfähigkeit ihres Teams. „Wir haben gezeigt, dass wir gegen alle Mannschaften mithalten können. Wir dürfen uns nur in den entscheidenden Phasen nicht von ein paar Fehlern einschüchtern lassen“, sagt Brinkmann, die ihr Team in dieser Woche im Training viel lockerer erlebte als vor dem Gastspiel in Oythe.
    Die Münsteranerinnen, die mehrere Jugendnationalspielerinnen in ihren Reihen haben, gehören mit einer Bilanz von 16:6 Punkten zu den ersten Verfolgern von Tabellenführer Bayer Leverkusen. Im Hinspiel hatten die Emlichheimerinnen knapp mit 2:3 das Nachsehen. Dabei bereitete dem SCU auf USC-Seite im Tiebreak vor allem Claudia Bimberg großes Kopfzerbrechen. Dass die Mittelblockerin inzwischen im Münsteraner Erstligateam festgespielt ist, sieht Brinkmann deshalb als Vorteil für ihre Mannschaft an: „Sie hat im Hinspiel viele wichtige Punkte gemacht. Die Karten werden jetzt neu gemischt“, sagt die SCU-Trainerin, die für ihr Team einen speziellen Motivationsfaktor bereithielt: Als Einstimmung auf das Spiel schaute man gemeinsam das Video vom 3:0-Sieg beim TSV Rudow Berlin – eine der bislang besten Saionsleistungen des SCU.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

     


16.01.2010: SC Union II läutet die heiße Phase ein

    Emlichheimer Volleyball-Regionalligist spielt heute in Cloppenburg
    Die Regionalliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim II hätten am liebsten auf die ausgedehnte Spielpause rund ums neue Jahr verzichtet. Denn mit dem 3:1-Erfolg gegen den bisherigen Spitzenreiter TV Eiche Horn Bremen sorgten sie kurz vor Weihnachten für einen echten Paukenschlag. „Daran hätten wir natürlich gern sofort angeknüpft. Aber ich bin davon überzeugt, dass unsere Leistungskurve auch jetzt weiter nach oben zeigt“, sagt SCU-Coach Gerjan Heerkes vor dem heutigen Gastspiel (20 Uhr) beim TV Cloppenburg.
    Um den Spielrhythmus nicht zu verlieren, veranstaltete die SCU-Reserve zu Beginn des Jahres ein Turnier, an dem neben dem Oberligisten SV Wietmarschen auch die drei niederländischen Teams Krekkers, Apollo 8 und Sudosa-Desto teilnahmen. Mit der Vorstellung seiner Schützlinge war Heerkes nicht nur deshalb zufrieden, weil sein Team mit zwei Siegen und zwei Unentschieden den Turniersieg einfuhr. „Es hat sich gezeigt, dass meine Mannschaft immer besser zusammenwächst. Alle Spielerinnen haben sich nahtlos eingefügt“, berichtet der Emlichheimer Coach.
    Mit dem Spiel beim TV Cloppenburg, der mit 14:10 Punkten als Tabellendritter das breite Mittelfeld der Liga anführt, beginnt für die SCU-Reserve die heiße Phase in der Regionalliga. „Für uns kommen jetzt wichtige Spiele, denn ich will die Saison nicht auf dem Relegationsplatz beenden“, sagt der Trainer des Tabellenachten mit Blick aufs Tableau. Im Hinspiel in heimischer Hslle hatten die Emlichheimerinnen nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 3:2 die Nase vorn.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN


11.01.2010: Oythe setzt sich vom SCU ab

    Emlichheimerinnen verlieren zum Start ins neue Jahr mit 1:3
    Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim haben einen Fehlstart in die zweite Saisonhälfte hingelegt. Beim Tabellenzweiten VfL Oythe musste das Team von Trainerin Danuta Brinkmann am Sonnabend eine 1:3 (15:25, 25:21, 23:25, 19:25)-Niederlage hinnehmen. „Oythe hat verdient gewonnen, sie haben einfach konstanter gespielt als unsere Mannschaft“, stellte SCU-Manager Jan-Heinz Meyerink nach der fünften Saisonniederlage fest.
    Obwohl sich die Emlichheimerinnen aufgrund der Witterungsbedingungen bereits frühzeitig auf den Weg nach Vechta gemacht hatten und die Anreise problemlos verlief, verschliefen sie den ersten Satz komplett. Ein ernüchterndes 15:25 war die Folge. Im zweiten Spielabschnitt kamen die Emlichheimerinnen an der alten Wirkungsstätte ihrer Trainerin aber besser in die Partie. Beim 17:16 gingen die Gäste aus der Niedergrafschaft zum ersten Mal in Front. Den Vorsprung baute das SCU-Team weiter aus und kam durch ein 25:21 zum Satzausgleich. Den Schwung nahmen die Emlichheimerinnen, bei denen die Kraft von Annelies Koning nach gerade überstandener Krankheit nur für zwei Sätze reichte, auch mit in den dritten Durchgang. Mit konzentriertem Angriffsspiel arbeiteten sie sich einen 21:18-Vorsprung heraus. Mit der erhofften 2:1-Satzführung wurde es aber nichts. Die von ihrem treuen Anhang lautstark unterstützten Gastgeberinnen wendeten das Blatt und gingen durch ein 25:23 erneut in Front. „Der dritte Satz war der Knackpunkt des Spiels. Danach haben wir unseren Rhythmus nicht wieder gefunden“, berichtete Meyerink.
    Das Team aus Oyhte, bei dem mit Christin Müller, Jurina Reinink und einer gut aufgelegten Judith Meyer drei ehemalige Emlichheimerinnen auf dem Feld standen, machte auch im vierten Satz sofort Druck. Eine Aufschlagsserie von Zuspielerin Dania Bremekamp brachte den VfL schnell mit 9:1 in Front und sorgte so für die Vorentscheidung. Denn diesen Vorsprung ließ sich das Mannschaft von Ursel Bremekamp, die als Tabellenzweiter die große Überraschung der bisherigen Zweitliga-Spielzeit ist, nicht mehr aus der Hand nehmen. Nach der Niederlage haben die Emlichheimerinnen als Tabellenfünfter mit 14:10 Punkten bereits vier Minuspunkte mehr auf ihrem Konto als der erste Verfolger von Klassenprimus Bayer Leverkusen. Und die nächste schwere Aufgabe steht dem SCU schon am kommenden Wochenende bevor: Dann ist Danuta Brinkmann mit ihrem Team beim Tabellendritten aus Münster zu Gast.

    SC Union: Stegemeyer, Koning, Meyerink, Kwade, Weggebakker, Geerties, Kerperin, Hansmann, de Boer, Büsscher.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

 


11.01.2010: Oyther Lokomotive setzt wundersame Reise fort

    Draußen vor der Sporthalle der Liebfrauenschule tobte sich Tief "Daisy" aus, drinnen in der schmucken Mehrzweckarena an der Contrescarpe herrschte das Hoch "Oythe". Die Fans restlos begeistert, die Trainerin des Überraschungsteams mÄchtig stolz, die Spielerinnen glücklich - mitten in der verschneiten Vechtaer Winterlandschaft war eitel Sonnenschein angesagt. Mit einem beeindruckenden 3:1-Erfolg gegen den SC Union Emlichheim setzten die Volleyballerinnen des VfL Oythe ihre wundersame Reise in der 2. Bundesliga Nord fort. Der Hinrunden-Vizemeister untermauerte im ersten Spiel des neuen Jahres seinen zweiten Platz. Aber es war nicht nur das nackte Ergebnis, das die VfL-Fans von den Sitzen riss. Die Art und Weise, mit der Oythe das Duell der Leverkusen-Verfolger für sich entschied, war imposant.
    "Das war eine großartige Leistung gegen einen starken Gegner", freute sich Oythes Trainerin Ursula Bremekamp über das 25:15, 21:25, 25:23 und 25:19. Ihr Team hat nun 18:6 Punkte auf dem Konto und nimmt mit reichlich Schwung und Selbstvertrauen den ersten Doppelspieltag seit dem Aufstieg in die 2. Liga in Angriff. Samstag geht es nach Norderstedt, am Sonntag läuft dann Parchim in der ULF-Halle auf, die sich vom Ausweichquartier zur wahren Festung mausert. Vier Spiele, vier Siege - die Bilanz in der Übergangsheimat ist makellos, hinzu kommt noch ein Auftaktsieg im Antonianum.
    Das junge Emlichheimer Team wurde am Samstag im ersten Satz förmlich vorgeführt. Der ambitionierte Ex-Erstligist, der in der Weihnachtspause im Gegensatz zum VfL Oythe intensiv trainiert und Testspiele gegen die niederländischen Zweitligisten Set up Ootmarsum und Lycurgus Groningen absolviert hat, musste mitansehen, wie sich Oythe in einen Rausch spielte. "Oythe war ja wie eine Lokomotive, die uns überrollt hat", staunte Emlichheims Trainerin Danuta Brinkmann über die herbe Abreibung in der alten Heimat. "Der erste Satz war absolute Perfektion, da passte bei uns einfach alles", sagte Oythes Sabine Neumann, für die es nach der einmal mehr fantastischen Leistung auf der Libero-Position Lob von allen Seiten gab. Ursula Bremekamp: "Klasse, wie Bine die harten Sprungangaben kontrolliert hat." Und Danuta Brinkmann sagte: "Großes Kompliment, so einen Libero hat sonst keiner in der Liga."
    Den Verlust des zweiten Abschnitts steckte der VfL Oythe ebenso weg wie den 17:20-Rückstand im richtungweisenden dritten Satz. In der Auszeit vor der famosen Wende sagte Ursula Bremekamp: "Ich will sehen, dass ihr gewinnen wollt." Gesagt, getan. Angeführt von einer überragenden Judith Meyer (insgesamt 15 Angriffspunkte), die gegen ihren Ex-Verein ebenso hochmotiviert war wie die beiden anderen früheren Emlichheimerinnen Jurina Reinink und Christin Müller, bog Oythe auf die Siegerstraße ein und verließ diesen Kurs auch nicht mehr.
    "Wir haben immer an uns geglaubt. Mit großem Kampf haben wir das Spiel gedreht", meinte Sabine Neumann. "Es beeindruckt mich immer wieder, wie nervenstark meine Mannschaft in engen Situationen ist", erklärte Ursula Bremekamp. Danuta Brinkmann hielt enttäuscht fest: "Den dritten Satz dürfen wir uns nicht aus der Hand nehmen lassen. Das ist unerklärlich und ärgerlich. Oythe war routinierter und hat weniger Fehler gemacht. Aber so ist mein junges Team: mal weltklasse, mal Anfänger." Die beschwerliche Rückserie in die Grafschaft Bentheim im Schnee-Chaos stand dem SCU-Tross da noch bevor. Erst um Mitternacht endete der frustrierende Start ins neue Jahr. Schuld war natürlich Tief "Daisy". Und das Hoch "Oythe".

    Quelle: Oldenburgische Volkszeitung

     


 

09.01.2010: Wiedersehen auf gehobenem Niveau

    Volleyballerinnen des SC Union starten beim VfL Oythe in die Rückrunde
    Für die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Union Emlichheim beginnt der Start ins neue Jahr gleich mit einem heißen Duell. Um 17.30 Uhr gastieren die Niedergrafschafterinnen beim aufstrebenden VfL Oythe. Die Partie gegen die Mannschaft von Trainerin Ursel Bremekamp, die die Hinrunde überraschend auf dem zweiten Tabellenplatz abschloss, ist gleich für mehrere Protagonisten auch eine Reise in die Vergangenheit. Mit Judith Meyer, Christin Müller und Jurina Reinink haben drei Spielerinnen schon das Trikot des SC Union getragen. Aber auch auf Emlichheimer Seite gibt es heute ein Wiedersehen mit zahlreichen Bekannten: Trainerin Danuta Brinkmann war vor ihrer Emlichheimer Zeit in Vechta aktiv. „Spiele gegen Oythe sind natürlich immer etwas Besonderes, deswegen werden beide Mannschaften hoch motiviert sein. Wir müssen aber dennoch versuchen, die nötige Lockerheit zu finden“, sagt Brinkmann, die ein hart umkämpftes Spiel erwartet. Selbst ein so enges Duell wie im Hinspiel scheint möglich. Da behielten die Emlichheimerinnen zum Saisonauftakt im Tiebreak denkbar knapp mit 17:15 die Oberhand.
    Mit dem Eindruck, den ihre Spielerinnen in den vergangenen Trainingseinheiten und bei einem 4:1-Testspielsieg gegen den niederländischen Zweitligisten Set Up Ootmarsum hinterließen, ist die Trainerin sehr zufrieden: „Ich kann nicht erkennen, dass wir über Weihnachten unseren Rhythmus verloren haben. Im Gegenteil: Die Mannschaft entwickelt sich immer weiter.“ Mit Dina Kwade und Annelies Koning mussten zwei Spielerinnen zuletzt zwar krankheitsbedingt kürzer treten, beide stehen heute aber wieder zur Verfügung.
    Die Gastgeberinnen hatten bei ihrem Höhenflug auf Platz zwei in den letzten Spielen des vergangenen Jahres auch die Unterstützung von Nationalmannschafts-Beacherin Laura Ludwig. Heute müssen sie aber ohne die Europameisterin auskommen, die sich wieder der Vorbereitung auf die Sand-Saison widmet.

    Quelle: Hinnerk Schröer -Logo-GN

 


09.01.2010: Mit einem Prestigeduell in den heißen Januar

    Der Januar präsentiert sich mit Schneemassen und Dauerfrost rekordverdächtig winterlich, aber für die Volleyballerinnen des VfL Oythe wird es jetzt richtig heiß. "Der Januar hat´s in sich", sagt Ursula Bremekamp, Trainerin des Hinrunden-Vizemeisters in der 2. Bundesliga Nord. Für das Überraschungsteam der ersten Saisonhälfte geht es im Januar Schlag auf Schlag. Fünf Spiele binnen 22 Tagen stehen auf dem Programm (siehe Überblick). Der Startschuss für die Rückserie und den stressigen Jahresauftakt fällt am Samstag (9. Januar) mit dem Prestigeduell gegen den ambitionierten Ex-Erstligisten SCU Emlichheim, der von Platz fünf aus nochmal richtig angreifen will. Beginn ist um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Liebfrauenschule Vechta.
    Das morgige Verfolgerduell ist nur eins von mehreren Highlights in Oythes Rückserie, denn auch der überragende Spitzenreiter Bayer Leverkusen II sowie die beiden anderen Verfolger USC Münster II und VTA Hamburg II müssen noch in der ULF-Halle antreten. "Wir freuen uns alle riesig auf die Rückrunde und hoffen auf tolle Spiele", sagt Bremekamp. Die grandiose Hinserie mit 16:6 Punkten löst auch nach der Weihnachtspause noch ungläubiges Staunen beim letztjährigen Fast-Absteiger aus. "Irgendwie können wir das immer noch nicht glauben", sagt Bremekamp. Acht Siege und nur drei Niederlagen (2:3 in Emlichheim, 2:3 in Leverkusen, 1:3 in Münster) - eine bärenstarke Ausbeute. Lässt sich das wiederholen? Bremekamp sagt vorsichtig: "Wir versuchen es. Aber es wird extrem schwer, das nochmal zu schaffen. Ich denke, dass wir ein paar Abstriche vom 16:6 machen müssen." Grund für die Zurückhaltung: der kleine Kader. "Meine Spielerinnen haben mit Beruf oder Studium eine hohe Belastung neben dem Volleyball. Ich bin gespannt, wie wir das in der Rückserie verkraften", so Bremekamp. Sie weiß: Nach dem heißen Januar folgen noch drei Februar-Spiele, ehe eine vierwöchige Pause bis zum 20. März ansteht.
    Die Weihnachtspause hat allen gut getan. Regeneration für Kopf und Körper. Judith Meyer und Jasmin Sackbrook entspannten auf Borkum, Ursula Bremekamp auf Langeoog, Anne Wöstmann im Skiurlaub. Erst am vergangenen Montag nahm Oythe das Training wieder auf. "Alle waren richtig heiß auf den Neustart", erzählt die Trainerin. Mit hoher Motivation wurde dreimal sehr intensiv trainiert - Emlichheim mit Trainerin Danuta Brinkmann kann also kommen.
    In der Vorsaison konnte Oythe dem SCU nicht das Wasser reichen (0:3, 1:3). Beim Start in die laufende Serie war´s dann ein Duell auf Augenhöhe, das Oythe mit 25:22, 17:25, 25:20, 23:25 und 15:17 verlor. Im Tiebreak hatte Oythe sogar zwei Matchbälle. Mit 214 Punkten und 126 Minuten war´s die bislang längste Oyther Partie in der 2. Liga. Folgt morgen Teil zwei des Krimis?

    Quelle: Oldenburgische Volkszeitung


 

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