Für den SCU geht es gleich in die Vollen

15.01.2016 2. Bundesliga, Home

Am Samstag steht für den SCU in der 2. Bundesliga der Start ins neue Volleyball-Jahr auf dem Programm – und der hat es in sich. Mit dem Gastspiel beim RC Sorpesee treffen die Emlichheimerinnen sofort auf einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. „Das ist für uns ein sehr wichtiges Spiel“, betont auch Trainer Michael Lehmann. Das verdeutlicht ein Blick auf die Tabelle. Die Gastgeberinnen belegen dort mit 8 Punkten aktuell den vorletzten Tabellenplatz. Einen Rang darüber steht der SCU, der bislang 14 Punkte auf seinem Konto hat und sich mit einem Erfolg im Sauerland entscheidend vom Aufsteiger absetzen kann. Genauso wichtig ist es für den SCU aber, den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Denn nach den Ergebnissen der letzten Woche ist dort schon eine kleine Lücke entstanden, die es möglichst schnell wieder zu schließen gilt.

Die Trainingseindrücke nach dem Jahreswechsel stimmen Lehmann aber optimistisch. „Das Team ist trotz der Pause gut drauf“, sagt der SCU-Coach, der betont, dass es wichtig war, dass die Spielerinnen über Weihnachten und den Jahreswechsel auch einmal abschalten konnten.

So können sie die neuen Aufgaben mit frischer Energie angehen. Ein besonders intensives Trainingsprogramm hat in der vergangenen Woche Pia Timmer absolviert. Das SCU-Talent war mit der U 17-Nationalmannschaft bei einem Lehrgang in Polen, bei dem unter der Leitung von Junioren-Nationaltrainer Jens Tietböhl neben mehreren Trainingseinheiten auch Testspiele auf dem Programm standen. Zum Kader der deutschen U 17 gehört auch Teamkameradin Lona Volkers, die diesmal allerdings aus privaten Gründen passen musste. Volkers schwitzte dafür zusammen mit ihren Mannschaftskollegen für den Start in die zweite Saisonphase. In die ist der RC Sorpesee bereits am vergangenen Wochenende eingestiegen – und zwar intensiv und erfolgreich. Vom Doppelspieltag an der Ostsee brachte das Team bei einer Niederlage gegen den VCO Schwerin (1:3) und einem Sieg gegen die Stralsunder Wildcats (3:1) drei Punkte mit. „In Stralsund zu gewinnen, ist eine starke Leistung. Wir wissen also, dass die Aufgabe am Samstag sehr schwer wird“, blickt Lehmann voraus, der mit seinem Team das Hinspiel mit 3:2 für sich entschied.

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