3. Liga: Wiedersehen in der Vechtetalhalle

Nach drei Auswärtsspielen in Folge kann die zweite Mannschaft des SC Union Emlichheim in der 3. Liga mal wieder vor heimischem Publikum antreten. Heute Abend steht um 18 Uhr das reizvolle Duell mit dem USC Münster II auf dem Spielplan. „Es ist gut, dass wir endlich wieder zu Hause spielen können. Die Fans im Rücken tun unserem Spiel gut“, sagt Trainerin Claudia Volkers vor dem Duell zweier Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Die Partie in der Vechtetalhalle ist für das Emlichheimer Publikum allerdings kein Spiel wie jedes andere. Mit Johanna Thewes, Jurina Wehry und Andrea Büring stehen im Aufgebot der Münsteranerinnen drei äußerst erfahrene Spielerinnen, die alle beim SCU das Volleyball spielen gelernt haben und anschließend zahlreiche hochklassige Erfolge feiern konnten. „Das ist natürlich ein Spiel, auf das wir uns besonders freuen“, betont Volkers, die selbst noch mit den heutigen USC-Routiniers auf dem Feld stand.

Der amtiertende Meister der West-Staffel der 3. Liga musste am vergangenen Wochenende einen Rückschlag im Kampf um die vordersten Plätze einstecken. Nach vier Siegen in Folge hatten die Münsteranerinnen zuletzt gegen den Tabellenzweiten aus Bonn mit 2:3 das Nachsehen. Die Ambitionen in Münster sind dennoch hoch, der Verein beteiligte sich am Vorlizenzierungsverfahren für die 2. Bundesliga. Für die SCU-Reserve reiht sich die Partie nahtlos in die schweren Aufgaben der vergangenen Wochen ein. Während der Auftakt mit 3:2-Sieg beim Spitzenreiter perfekt gelang, musste das Team um Kapitänin Loreen Huy gegen Eiche Horn Bremen und Hildesheim zuletzt die Stärke der Konkurrenz anerkennen. Vor heimischer Kulisse will Volkers mit ihrem Team den Spieß aber umdrehen. Zumal die Emlichheimerinnen aus dem Hinspiel noch einiges gutzumachen haben. Da hatte das SCU-Team klar mit 0:3 das Nachsehen. Die Marschroute ist für die SCU-Trainerin klar: „Wir müssen wieder viel mutiger spielen als in den letzten beiden Auswärtsspielen“, betont Volkers, die dabei nicht nur die Bälle von der Aufschlaglinie im Blick hat, sondern auch die Angriffe am Netz.

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