2. Bundesliga: SCU-Aufgebot nimmt weitere Formen an

14.04.2020 2. Bundesliga, Home

Der Kader des SCU für die kommende Spielzeit in der 2. Bundesliga nimmt weitere Formen an. Aus einem Trio auf der Zuspielerposition wird in der Saison 2020/21 ein Duo. Kiki von Piekartz wird den SC Union nach einer Saison wieder verlassen. Die Niederländerin stellt sich einer neuen Herausforderung. Die Aufgabe in der Emlichheimer Schaltzentrale werden sich deshalb zwei junge Spielerinnen teilen: Jana Brüning und Chaine Konjer werden zukünftig die Spielgestaltung übernehmen. Eine Rolle, die Trainer Pascall Reiß dem talentierten Duo absolut zutraut: „Beide sind jung, aber sie gehören auf ihrer Position zu den besten Spielerinnen in Niedersachsen. Sie haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie absolut das Zeug dazu haben, sich in der 2. Bundesliga durchzusetzen. Jetzt müssen Chaine und Jana den nächsten Schritt machen.“ Jana Brüning, die bislang mit einem Zweitspielrecht für den SCU auflief, wird deshalb fest von ihrem Heimatverein SV Union Lohne nach Emlichheim wechseln. Mit Kiki von Piekartz verlässt eine Spielerin den SCU, die auf Anhieb viel Verantwortung übernahm und das SCU-Spiel in der letzten Saison maßgeblich prägte.

Mit den beiden Nachfolgerinnen geht der SCU den eingeschlagenen Weg weiter, verstärkt auf Talente aus dem eigenen Nachwuchs und der Region zu setzen. Dafür ist auch der erste Neuzugang für die kommende Saison ein Paradebeispiel: Vom SV Raspo Lathen wird die 18-jährige Kira Hegge nach Emlichheim wechseln und den SCU im Außenangriff verstärken. „Sie bringt alles mit, was auf ihrer Position gefragt ist. Kira hat im Angriff viele Variante und ist gut in der Annahme“, sagt der SCU-Coach über den Neuzugang. Zusammen mit Lona Volkers, Rebecca Harms-Ensink, Malin Arens und Diagionalangreiferin Lisanne Masselink erweitert die U 20-Spielerin die Möglichkeiten im Angriff. „Ich bin sehr zufrieden. Wir sind jetzt schon gut aufgestellt“, sagt Pascall Reiß angesichts der Tatsache, dass zu diesem frühen Zeitpunkt bereits elf Plätze im Kader vergeben sind. Und das ausschließlich mit Spielerinnen, die aus der Niedergrafschaft oder dem benachbarten Emsland kommen. Abgeschlossen sind die Planungen damit aber noch nicht. Das Aufgebot von 14 Spielerinnen soll möglichst ausgeschöpft werden. „Ich würde gerne bei 13 oder 14 Spielerinnen landen, sodass jede Position doppelt besetzt ist. Das wäre auch fürs Training wichtig“, sagt der SCU-Coach.

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